23.04.2019 - 17:16 Uhr
PfreimdOberpfalz

Einen Kraftakt bewältigt

Die Pfreimder Stadtschützen sind auf den neuesten technischen Stand. Sie investieren viel Geld in elektronische Schießstände und ein Lichtschießgewehr, um den Schießsport attraktiver zu machen und Nachwuchs zu gewinnen.

Alle zwei Jahre werden verdiente und langjährige Vereinsmitglieder von Stadtschützen und OSB geehrt. Diesmal waren es 29 Schützen. Dazu gratulierten Bürgermeister Richard Tischler (hinten rechts) sowie (links stehend) OSB-Präsident Franz Brunner und Schützenmeister Rudi Schreyer.
von Hans-Jürgen SchlosserProfil

Schriftführer Dietmar Maier berichtete bei der Versammlung im Schützenheim von einem stabilen Mitgliederstand von 232. Schützenmeister Rudi Schreyer war mit dem Vereinsjahr zufrieden. In guter Erinnerung ist der Freundschaftsbesuch zusammen mit den Schützen aus Ried im Innkreis bei den Wildbachschützen in Landshut. "Das Vergleichsschießen gewannen diesmal wir", freute sich Schreyer. Barbara Kiener hat als Schützenheimwirtin wieder aufgehört. Derzeit wird das Schützenheim in Eigenbewirtschaftung betrieben. Die Stadtmeisterschaft und das Silvesterschießen stellten Höhepunkte im Sportjahr dar. Danke sagte Schreyer Kassier Ernst Pirzer für sein Engagement um die Finanzierung der neuen Luftgewehr-Stände. Sehr viel Arbeit als Verantwortliche für den Einbau und Inbetriebnahme der Schießstände hatten in der letzten Zeit Sebastian Ruhland und Herbert Moser.

Kassier Ernst Pirzer erläuterte, dass die neuen elektronischen Schießstände bereits installiert sind. Ein Zuschussantrag an die Regierung der Oberpfalz wurde bereits gestellt. Auch bei der Stadt wird man vorstellig werden. Die Gesamtkosten belaufen sich derzeit bereits auf über 30000 Euro. Pirzer verwies noch darauf, dass beim Ausbau des neuen Auswertraums noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen sind.

Die Sportberichte aller Sparten lagen wie gewohnt in Papierform auf, so das alle Anwesenden die Höhen und Tiefen der Pfreimder Stadtschützen genau analisieren konnten und damit auch die Versammlung nicht den üblichen zeitlichen Rahmen sprengte.

Bürgermeister Richard Tischler würdigte die geleistete Vereinsarbeit in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Respekt zollte er für die finanzielle Meisterung bei der Erneuerung des neuen Schießstandes. Als Verein 30000 Euro aufzuwenden, sei sicher kein Pappenstiel. Tischler war beeindruckt, dass die Anlage bereits in Betrieb ist. Er werde sich für einen entsprechenden Zuschuss durch die Stadt einsetzen.

Der Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes, Franz Brunner, freute sich über die gute Zusammenarbeit mit den Stadtschützen. Um den Verein und die Wirtin zu unterstützen, fand die Weihnachtsfeier des OSB im Schützenheim statt. Leider sei das Pachtverhältnis bereits wieder aufgekündigt. Der OSB habe die Stadtschützen auch im Vorfeld bei der Anschaffung der neuen Schießanlage unterstützt. Eine neue EU-Waffenrichtlinie werde das Schießwesen sicherlich nicht vereinfachen.

29 Mitglieder ausgezeichnet:

Extrem lang war diesmal die Liste der Geehrten. Für ihre langjährige Treue wurden insgesamt 29 Mitglieder ausgezeichnet. Fördermitglied ist seit 25 Jahren Stefan Enders. Für 40 Jahre wurden Johann Luley, Klaus Melcher, Albert Schmidbauer , Richard Simon und Ernst Pirzer gewürdigt. Hermann Gebhard, Hans Schreyer, Lilo Schreyer und Josef Schreyer jun. wurden für ihre Vereinstätigkeit mit den jeweiligen beantragten OSB- Abzeichen und Urkunde geehrt. Schützenmeister Rudi Schreyer war schon bei der Jahreshauptversammlung des Schützengau Nabburg entsprechend bedacht worden.

Auch der OSB zeichnete verdiente und langjährige aktive Mitglieder aus. Das Ehrenabzeichen mit Urkunde in Silber für 25 Jahre ging an Gerhard Bausewein, Wolfgang Grim, Georg Hösl jun., Evi Ruhland, Kathrin Menzl und Leo Modl. Die Goldene Verdienstnadel mit Urkunde wurde Reinhard Amann, Alois Beierlein, Erhard Helgert, Georg Hösl sen., Frank Irlbacher, Albert Maier, Anna Ruhland, Anton Ruhland, Martha Schönberger, Georg Schönberger, Peter Schulz, Angelika Weig, Anton Wellner und Wilhelm Zirwick überreicht. Die goldene Verdienstnadel für 50-jährige Treue zum OSB bekamen Johann Hanauer, Gerhard Laier, Gerhard Luft und Ludwig Theierl.

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