Wer glaubt, dass sich nach einer Woche der Vorbereitungen, dem Aufstellen des Kirwabaums, einer langen Nacht am Samstag, dem Kirchweihgottesdienst und Austanzen des Kirwabaums, der Party mit "Ingo ohne Flamingo" und dem Kirwawettkampf am Montagnachmittag bei den Pfreimder Kirwaleit eine gewisse Müdigkeit einstellen würde, hatte sich gründlich getäuscht. Als wären alle ausgeschlafen und topfit feierten der Kirwaverein am Kirwamontag mit den "Stoapfälzer Spitzbuam" einen fulminanten Kirwaabschluss.
Die "Stoapfälzer Spitzbuam" stehen seit den 90ern für „Spitzen-Programm“, „Spitzen-Sound“ und vor allem „Spitzen- Stimmung“. In ihrem vielseitigen Musik- und Showprogramm boten die vier Vollblut-Oberpfälzer ein breites Repertoire und musikalische Highlights für wirklich jedes Alter. Nach bayerischer Gemütlichkeit mit zünftig, urigem Alpensound und spektakulären Shows hieß es: Party-Stimmung mit Kult-Schlagern und Oldies der 60er und 70er und das Publikum ging bereitwillig mit.
Als kleine Neuigkeit im Festzelt hatte der Kirwaverein hoch oben am Festzelt eine große Glocke angebracht. Die entstand 1926 und hing bis vor kurzem in einem Turm in München. Doch Ebay sei Dank hat sie nun eine neue Bestimmung im Pfreimder "Brodl-Tempel" gefunden. Immer, wenn es jemanden gelang, die Höhendistanz ‒ auf welche Weise auch immer ‒ zu überwinden, erschallte die Glocke gut hörbar. Aber auch Bewährtes, wie die Kirwabaum-Versteigerung, prägten das Geschehen am letzten Kirwatag.
"Für uns war es ein normales Kirwa-Wochenende" zog der Einsatzleiter der BRK Bereitschaft Pfreimd-Nabburg Sebastian Hofmann für die Rettungskräfte sein Resümee. Hauptsächlich mussten durch die ehrenamtlichen Sanitäter kleinere Blessuren, wie Schnittwunden und Verstauchungen versorgt werden.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.