28.08.2019 - 11:58 Uhr
PfreimdOberpfalz

Schöne Zeit trotz Blitz und Donner

Das Jugendzeltlager der Wasserwacht kommt gut an. Allerdings: Unwetter und angerichtete Schäden führen zum vorzeitigen Abbruch.

Im Zeltlager hatten die Kinder viel Spaß.
von Externer BeitragProfil

Die Wasserwacht schlug unter dem Motto "Atlantis - unter Wasser" ihr diesjähriges Jugendzeltlager an der Sandoase in Bruck auf. Noch am ersten Tag des Zeltlagers wurde von den Kinder eine Lagerfahne bemalt und an einem, extra dafür aufgestelltem Fahnenmasten gehisst. Nach dem Einteilen der Nachtwache für die kommenden Tage konnte man den ersten Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen. Noch in dieser wurde das Zeltlager von den Ministranten Pfreimd überfallen, welche versuchten, die Lagerfahne an sich zu reißen. Dass Überfallen anderer Zeltlager ist eine Tradition, die von einigen Vereinen seit Jahrzehnten ausgeübt wird und dient unter anderem der Unterhaltung der Kinder.

Der nächste Tag wurde mit verschiedenen Spielen am und im Wasser begonnen bei welchen die Kinder, aufgeteilt in mehrere Gruppen wettbewerbsmäßig gegeneinander antreten mussten. Am Sonntagnachmittag reisten einige Mitglieder der Schnelleinsatzgruppe nach Bruck um die Arbeit der Rettungstaucher vorzuführen. Auch die Wasserwacht Ortsgruppe Bruck, welche Anfang diesen Jahres erst gegründet wurde und an diesem Sonntag den Wachdienst an der Sandoase durchführte wurde zur Tauchvorführung eingeladen und konnte dadurch einige Informationen zur Arbeit der Rettungstaucher sammeln. Am Sonntagabend zog ein schweres Unwetter übers Zeltlager, weshalb alle Teilnehmer in der Wachstation der Wasserwacht Bruck in Sicherheit gebracht werden mussten. Die Kameraden der Ortsgruppen Bruck und Bodenwöhr organisierten noch in dieser Nacht Feldbetten und Schlafsäcke, damit die Kinder und Jugendlichen die Nacht in der Wachstation verbringen konnten. Da durch das Unwetter da Küchenzelt komplett verwüstet wurde, musste das Zeltlager für die Kinder und Jugendlichen am Montag frühzeitig abgebrochen werden. Die Betreuer verbrachten eine weitere Nacht in Bruck, um Sturmschäden zu beseitigen und alles abzubauen.

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