"Das war eine großartige Leistung, Pfreimd steht im Fußballfieber!" Zweite Bürgermeisterin Johanna Mertins gratuliert in der Stadtratssitzung ganz offiziell den Spielern der Spielvereinigung zum Klassenerhalt.
Es kommt nicht oft vor, dass eine Sitzung des Stadtrates mit einer sportlichen Nachricht eröffnet wird. Zweite Bürgermeisterin Johanna Mertins, die den verhinderten Bürgermeister Richard Tischler vertrat, freute sich, dass auch der Stadtrat einen kleinen Beitrag zu diesem Erfolg leisten konnte. Schließlich hatte er den Termin der Stadtratssitzung um eine Woche verschoben, um beim Relegationsspiel die Mannschaft lautstark unterstützen zu können.
Der Erfolg gab dem Gremium recht: Pfreimd spielt weiter in der Landesliga. Stellvertretend für die ganze Mannschaft und das Betreuerteam bedankte sich die Bürgermeisterin namentlich bei Spielführer Michael Prey, Trainer Tobias Bernklau und Spartenleiter Stefan Mohaupt.
Bis 4 Uhr früh
Entscheidungen standen im Gremium auch an. Die Feuerwehr Pfreimd feiert vom 29. Juni bis 2. Juli ihr 150-jähriges Bestehen am Festgelände am Volksfestplatz. Der Festausschuss beantragte eine Sperrzeitverkürzung. Der Stadtrat stimmte zu: Am Samstag darf die Feuerwehr bis 4 Uhr feiern. Die Musik kann bis 2. Uhr spielen. Am Sonntag kann das Fest bis 3 Uhr dauern, die Musik muss um 1 Uhr aufhören. Am Montag ist um 3 Uhr Schluss, Ende der Musikdarbietungen ist um 2 Uhr.
Die Elektronik hat zwischenzeitlich auch im Schießsport Einzug gehalten. Die Schießstände für Luftgewehr und Luftpistole werden auf elektronische Anlagen umgerüstet. Die Stadtschützen Pfreimd wollen dieser Entwicklung Rechnung tragen und ihre zehn Stände entsprechend umrüsten. Zusätzlich wird für Kinder unter zwölf Jahren ein Lasergewehr angekauft. Die Kosten für die Investitionen belaufen sich auf 31 000 Euro, die mit 6 000 Euro von staatlicher Seite gefördert werden. Der verbleibende Rest von 25 000 Euro muss aus Eigenmitteln erwirtschaftet werden. Der Stadtrat bewilligte einen Zuschuss von 1 500 Euro.
Der Historische und Heimatkundliche Arbeitskreis "Der Stadtturm" beantragte, das Stadtwappen für seine Zwecke verwenden zu dürfen. Im ersten Schritt ist an die Anschaffung eines Roll-Up-Plakats gedacht. Dem stimmte der Stadtrat einstimmig zu. Bürgermeisterin Johanna Mertins informierte den Stadtrat über die Nutzung der E-Ladesäule am Marktplatz im ersten Quartal dieses Jahres. Demnach war die Ladesäule in diesen drei Monaten 118 Minuten - also weniger als zwei Stunden - im Einsatz.
Begehung für Masten
Zur Verbesserung des Handy-Empfangs in Hohentreswitz werden weitere Schritt eingeleitet. Nach Auskunft der "Deutsche Funkturm GmbH" wird voraussichtlich noch im Juni eine bautechnische Begehung vor Ort stattfinden. Dabei würden die einzelnen Maßnahmen sowie der weitere Zeitplan für den Ausbau festgelegt, teilte Mertins mit.













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