In den Ausbau der der Ortsstraßen investiert die Kommune viel Zeit und Geld. Doch kaum ist eine Maßnahme abgeschlossen, steht die nächste in der Dringlichkeit oben an. Bei verschiedenen Ortsterminen machte sich der Bauausschuss ein Bild von den anstehenden Maßnahmen. Begleitet wurde das Komitee von Josef Paulus, dem Leiter des städtischen Bauhofes.
Das Kopfsteinplaster am Marktplatz ist optisch sehr ansprechend und fügt sich gut in das Stadtbild ein. Doch bedarf es aufwändiger Pflege, um es sauber zu halten. Ein neues Fugenmaterial, basierend auf Epoxidharz, soll diesen Aufwand langfristig vermindern. Ein Teilstück wird jetzt als Probestück hergerichtet, um dieses Material längerfristig zu testen. Im Fußweg "Auf der Ram", der die ehemalige Stadtmauer räumlich abschließt, verlegte die Telekom neue Übertragungsleitungen. Nach Abschluss der Arbeiten wurde der Weg mit Schotter wieder instand gesetzt. Für Spaziergänger mit Gehhilfen ist dieses Material ein Hindernis. Stadtrat Norbert Auer regte deshalb an, den Weg zu pflastern, damit er auch mit einem Rollator begangen werden kann. Da sich der Weg am Rande der historischen Altstadt befindet, muss dies beim Ausbau besonders berücksichtigt werden. Auch ist die Finanzierung nicht in "trockenen Tüchern". Erst wenn dies alles geklärt ist, wird erneut über einen Ausbau beraten.
Die "Kulmstraße" in Untersteinbach ist Richtung Döllnitz in einem schlechten Zustand. Die Regenrinnen sind ausgebrochen und die Teerdecke beginnt zu brechen. Eine Erneuerung des Straßenbelags und der Rinne ist auf einem Stück von 200 Meter erforderlich. Ähnlich verhält es sich auch bei der Ortsstraße in Oberweihern. Auch hier ist eine Erneuerung der Teerdecke unumgänglich. Beide Maßnahmen werden in das vordringliche Bauprogramm aufgenommen. Unter dem Vorbehalt, dass der Kämmerer grünes Licht gibt, werden beide Straßenabschnitte noch in diesem Jahr instand gesetzt.
Das Bushäuschen in Oberweihern steht auf einem Privatgrundstück und soll auf städtisches Gebiet versetzt werden. In diesem Zuge wird das Wartehäuschen erneuert. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 10 000 Euro, die zu 50 Prozent staatlich gefördert werden. Der Bauausschuss befürwortete die Versetzung des Bushäuschens.














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