03.02.2020 - 17:44 Uhr
PfreimdOberpfalz

Transparente Arbeit für die Stadt

Das Ziel der Freien Wähler Pfreimd ist klar umrissen: Die Wiederwahl von Bürgermeister Richard Tischler und erneut mindestens sechs Mandate im Pfreimder Stadtrat.

Bürgermeister Richard Tischer (rechts), zugleich Vorsitzender der Freien Wähler Pfreimd, legte die Zielsetzungen für die nächste Legislaturperiode dar.
von Richard AltmannProfil

Die Kandidatenliste der Freien Wähler für die Kommunalwahl in Pfreimd steht. Bürgermeister Richard Tischler, tritt wieder an. 20 Frauen und Männer bewerben sich um ein Mandat im Stadtrat. Zum Wahlkampfauftakt luden die Freien Wähler in die Landgraf-Ulrich-Halle ein. Dabei wurden die Ziele der Freien Wähler dargelegt und die Kandidaten vorgestellt.

"Große Akzeptanz"

Richard Tischler - Bürgermeister und auch Vorsitzender der Freien Wähler, ging zunächst auf die Geschichte der Freien Wähler in Pfreimd ein. Sie haben eine lange Tradition. Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich einige Bürger zusammengeschlossen und für den Stadtrat kandidiert. Seit dem Jahr 1952 stellen die Freien Wähler ununterbrochen Mitglieder des Stadtrates. "Die Freien Wähler haben sich eine große Akzeptanz in der Stadt erworben", betonte Tischler.

In der Fraktion der Freien Wähler "gab es und gibt es keinen Fraktionszwang", betonte Tischler. Jedes Stadtratsmitglied könne frei entscheiden. Zurzeit sind die Freien Wähler mit sechs Stadträtinnen und Stadträten vertreten. Die Zahl der Mandate solle auch in der bevorstehenden Wahl verteidigt werden.

Gutes Klima

Tischler ging in seiner Eigenschaft als Bürgermeister auf das Klima im Stadtrat ein. Hier sei die Zusammenarbeit gut. "Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung wirken sehr gut zusammen". Transparenz und Information seien dafür die Grundlage. Wenn die Tagesordnung für die bevorstehende Stadtratssitzung stehe, finde ein Gespräch mit allen Fraktionssprechern statt, die dann die entsprechenden Beschlussvorlagen bereits im Vorfeld bekommen und in ihren Fraktionen diskutieren. So sei gewährleistet, dass jedes Stadtratsmitglied umfangreich informiert sei, bevor er in die Sitzung gehe und Entscheidungen dann auch einfacher seien. Aber auch er, Tischler, informiere die Fraktionen zwischen den Sitzungen immer über Punkte, die anfallen. Die Verwaltung stehe den Stadträten jederzeit bei Fragen zur Verfügung. Außerdem sei der Umgangston innerhalb des Stadtrates von gegenseitigem Respekt geprägt.

Tischler ging dann auf die Pfreimder Projekte ein. Es wurde ein neues Baugebiet erschlossen, von den 23 Bauplätzen sind 22 verkauft. Ziel sei, wieder ein neues Baugebiet zu erschließen. Die Innenentwicklung der Stadt solle ebenfalls gefördert werden. Es sei aber schwierig, an freie Bauplätze zu gelangen. Die Altstadt müsse mit neuem Leben erfüllt werden, hier sei man "auf einem guten Weg". Praktisches Beispiel hierfür sei der Teilabriss des Haas-Hauses und die Sanierung. Die Entwicklung der Gewerbeflächen müsse ebenfalls angegangen werden. Große Flächen wären notwendig. Bei einer Erschließung sei es aber nicht einfach, entsprechende Ausgleichsflächen zu bekommen.

Altersgerechtes Wohnen

Ein großes Thema in der bevorstehenden Legislaturperiode ist laut Tischler das altersgerechte Wohnen: Die Menschen würden immer älter und Angehörige wohnen oft wo anders. Es sollte den Bürgern ermöglicht werden, "so lange wie möglich selbstbestimmt zu wohnen". Ein weiteres Anliegen ist der Zustand der eigenen Straßen, hier würden in der Zukunft große finanzielle Mittel erforderlich sein, um entsprechend zu sanieren.

Richard Tischler bat um das Vertrauen der Bürger. Er möchte gerne als Bürgermeister weiter einbringen. Im Anschluss stellten sich die anwesenden Kandidaten vor und berichteten von ihrer Motivation, sich als Stadtrat aufstellen zu lassen, um aktiv an einer guten Zukunft für die Kommune mitzuwirken. Tischler verwies auf die Kreistagsliste der Freien Wähler, damit die Region Pfreimd in diesem Gremium entsprechend vertreten sei. Aus Pfreimd kandidieren Richard Tischler auf Platz 7, Stefan Enders auf Platz 12, Christian Tröster auf Platz 40, Reinhard Hösl auf Platz 53. Auf der Jungen Liste kandidieren Florian Reger auf Platz 7, Jörg Irlbacher Platz 16, Eduard Meier auf Platz 22, Nicolas Tröster auf Platz 50.

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