24.02.2019 - 10:56 Uhr
PfreimdOberpfalz

Viele Strapazen mit "Stigi"

Ein kleiner, aber aufmerksamen Zuhörerkreis, hat sich in der Märchenstunde in der Stadtbücherei um Margit Hohl geschart. Dafür liest sie gleich zwei Geschichten für die Zuhörer.

Margit Hohl und ihre Zuhörer sehen sich gemeinsam die Bilder zur Geschichte "Der Sternenmann" an.
von Autor SUSProfil

Margit Hohl hatte mit ihrem jungen Publikum reichlich Zeit, die Bilder in den Büchern zu betrachten und sich mit den lustigen Illustrationen und Geschichten zu amüsieren.

In "Minus Drei wünscht sich ein Haustier" von Ute Krause lachen die Vorleserin und ihrer Zuhörer herzhaft über den Stegosaurier "Stigi" von Frau Urgestein, der mit seinen roten Haaren und den Schleifchen eine Maniküre erhalten soll. Doch er durchlöchert mit seinen scharfen Krallen erst einmal die Badewanne. Das Leben mit einem Haustier ist strapaziös, auch wenn man sich das sehnlichst wünscht. Das wissen nun auch die Kinder in der Bücherei. Margit Hohl hat für jeden der Dinosaurier im Buch eine spezielle Stimme und verleiht so jeder Figur einen eigenen Charakter.

Mühelos wechselt sie zur zweiten Geschichte "Der Sternenmann" von Max von Thun. Die Sorge und Hektik, mit der der Sternenmann den kleinen Stern sucht, spiegelt sich auch in der Stimme der Vorleserin. Die lustigen Bilder der Illustratorin Marta Balmaseda liegen Margit Hohl besonders am Herzen. Die spanische Illustratorin kennt Sie persönlich sehr gut und begeistert sich sehr für ihre lustigen Kinderbücher, wie das vom kleinen Stern. Darin gibt es Schafe mit Rennfahrerbrillen und eine gut gelaunte Sonne.

Der kleine Stern indes versteckt sich unter dem Bett des Sternenmanns, weil er glaubt, dass sein kleines Leuchten niemand sehen möchte. Dabei findet jedes Kind, das nicht schlafen kann, einen Stern. Manche mögen eben gerne die kleinen, und andere die größeren Sterne.

Die letzte Märchenstunde in der Stadtbücherei in dieser Saison wird es am Freitag, 29. März, um 15.30 Uhr geben. Danach wird der Märchenstunden-Stern erst wieder im Herbst aufgehen.

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