Die jährlich in der Vorweihnachtszeit stattfindende Veranstaltung "Adventsklänge" der Stadtkapelle hat sich etabliert. Zum dritten Mal schon veranstaltete die Stadtkapelle einen besinnlichen Konzertabend in der barocken Stadtpfarrkirche am Rathaus. "Genau das Richtige in der manchmal doch recht hektischen Vorweihnachtszeit" so Thorsten Eckert, 1. Vorsitzender, freudig.
Dies blieb sodann auch kein Geheimnis, es zog sehr viele Konzertbesucher an. Die stimmungsvoll illuminierte Kirche füllte sich erwartungsgemäß bis auf den letzten Platz. Unter der musikalischen Leitung von Thomas Reck begann mit dem Adventslied "Wir sagen euch an, den lieben Advent" (Arr.: Roland Kernen) das einstündige Adventskonzert und lud die Gäste gleich zum Mitsingen ein. Sodann in wechselnder Besetzung zeigten die Ausnahmemusiker der Stadtkapelle ihr großartiges Musik-Repertoire. Mal gab die gesamte Gruppe imposante Stücke wie "Cantus Angelus" (Markus Götz), "Ich bete an die Macht der Liebe" (Arr.: Alfred Bösendorfer), "Sweet bells fantasy" (Marin Scharnagl), "Bella Romantica" als auch "O Sanctissima!" (Markus Götz) zum Besten. Dies im Wechsel mit dem fantastischen Bläserensemble, welches die raumfüllende Akustik der Kirche nutzte, um die stimmungsvollen Werke "Inmitten der Nacht" (Wim Stalman) und "Largo aus der neuen Welt" (Antonin Dvorak) darzubieten. Ausdrucksstark sorgte das Klarinettentrio mit Liedern von Hans Koller wie "Sternennacht", "Advents-Weis" und "O friedvolle Zeit" für Gänsehautmomente und absolute, besinnliche Stimmung in der Kirche. Vorgetragene, weihnachtliche Gedichte, regten zum Nachdenken an. Ein bewusstes "Nein" zum Massenkonsum rund um das Fest, vielmehr das Zulassen von Entspannung, Liebe und Wärme mache die besondere, staade Zeit aus. "Weihnachten ist das ganze Jahr dort, wo Liebe geschenkt wird" merkte Thomas Reck an. Er bedankte sich herzlich bei Pater Georg und Familie Most für die Hilfe und Vorbereitung in der Kirche und bei Judith Bauer und den Freunden vom Kirchsteig für die Mitorganisation und den Punschausschank.
Zum Programmabschluss folgte das Mitsinglied "Macht hoch die Tür" (Arr.: Kees Schoonenbeek).
Minutenlanger Applaus der gebührenden Anerkennung war den 25 Musikern der Dank und Lohn des begeisterten Publikums.
Mit selbstgemachten Punsch und feinen Lebkuchen wurden die Konzertbesucher anschließend am Vorplatz der Kirche verwöhnt. Eine besinnliche Weile innehalten, so wie es der weihnachtliche Gedanke eigentlich aussagen möchte, fernab von Stress, Hektik und Konsum.




















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