Der gebürtige Weiherner Sylvester Kurzwart feierte bei bester gesundheitlicher Verfassung 80. Geburtstag. Inmitten von Familie, Freunden und Nachbarn begann der Festtag zu Hause mit einen Weißwurstfrühstück. Die musikalische Umrahmung durch den Weiherner Johannes Reis spiegelte die Lebensfreude und Vitalität des Jubilars wider. Er ist nicht nur für seine sportlichen Aktivitäten bekannt, sondern auch für sein beeindruckendes Engagement in der Dorfgemeinschaft.
Nach seiner Ausbildung als Bäcker wagte er den Schritt nach Coburg, wo er beim Bundesgrenzschutz diente. Aber die Sehnsucht nach Weihern war groß, und so arbeitete der Jubilar bis zum Renteneintritt bei der Flachglas Detag in Wernberg. Im Jahr 1968 heiratete er seine große Jugendliebe Rosemarie. Stolz ist er auf seine zwei Kinder und fünf Enkelkinder, die ihm sehr am Herzen liegen.
Als Gründungsmitglied der Eichelbachschützen Weihern-Stein, wo er zudem als erster Schützenkönig 1971 in die Geschichte einging und jetzt noch aktiv den Schießsport betreibt, sowie als aktives Mitglied der Hobby-Rancher, bei denen er als Geräteausgeber unersetzlich ist, und bei der DJK Weihern-Stein hat Sylvester Kurzwart sein Können und seine Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt. Als Mitglied der Krieger- und Soldatenkameradschaft hilft beim Reinigen des Kriegerdenkmals. Ob beim Brezen- oder Pizzabacken, beim Zeltaufbau für die Feuerwehr, wo der Jubilar ebenfalls Vereinsmitglied ist, oder beim Frauenkreis als "heimliches" Mitglied für die Faschingsvorbereitungen – man kann sich stets auf ihn verlassen.
Doch nicht nur in Vereinen ist der 80-Jährige aktiv. Mehrmals wöchentlich schnürt er seine Wanderschuhe, um zur Maria in der Eichn oder zur Banneux-Kapelle zu gelangen. Auch das Sportabzeichen strebt er mit voller Energie an. Als langjähriger ehemaliger Zeitungsausträger des "Neuen Tags" hilft er immer noch im Notfall gerne aus. Mit seinem selbstgemachten „Bierlschnaps“ und einem Herz für die Gemeinschaft bleibt der Jubilar eine unverzichtbare Persönlichkeit in Weihern.
Zum Mittagessen und Kaffeetrinken versammelten sich dann im Wernberger Sportheim die geladenen Gäste, Vereinsvertreter sowie auch Pfarrer Hans Spitzhirn. Sie ließen den Jubilar zurecht mehrmals hochleben. Und selbstverständlich gab es besondere Showeinlagen von seiner Familie über einige unvergessliche Momente mit dem Jubilar.













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