Unter dem Motto „Euch ist der Heiland geboren“ erlebten viele Kirchgänger einen weihnachtlichen, musikalischen Abend in Weihern. Am Sonntag erleuchteten zahlreiche Lichter die Pfarrkirche St. Margareta und bildeten so den Rahmen für die festlichen Klänge des Männergesangvereins Gemütlichkeit. Das traditionelle Weihnachtssingen des Chors und seiner Gäste zog zahlreiche Besucher aus nah und fern an, die gespannt auf das Programm warteten. Der festliche Glanz der Weihnachtszeit spiegelte sich in den leuchtenden Augen der Anwesenden wider.
Vorsitzender Josef Zimmermann senior eröffnete nach der feierlichen Einstimmung durch die D' Ruiter Bläser das Weihnachtssingen. „Mit den Liedern erinnern wir uns an die Geburt Jesu und an das, was sie uns bis heute bedeuten: Hoffnung, Frieden, Freude und die Nähe Gottes.“ Die Gäste aus Schönsee ließen die Lieder „Auf Ihr Hirten“, „Oh Wunder, was soll dies bedeuten“ sowie „Es wird scho glei dumpa“ kräftig erklingen. Die „Wernberger Stubenmusi“ war für die ruhigeren Passagen des Programms zuständig und spielte eine „Herbergsweise“ sowie ein altfränkisches Menuett. Die Stubenmusi gehört seit Jahren zu den Gästen des Weihnachtssingens.
Die Hausherren und Gastgeber unter der Leitung von Christian Dorner sangen eindrucksvoll „Weihnacht“, „Vom Himmel hoch“ und „Am Weihnachtsbaum“. Dazwischen sorgten die Flügel- und Tenorhörner sowie die Flöte der „Ruiter Bläser“ klangvoll und hell für Abwechslung, boten „O Josef, liebster Josef“ und den „Andachtsjodler“ von der Empore herab dar.
Die Dankesworte Zimmermanns richteten sich an die Gäste aus Schönsee unter der Leitung von Andreas Wirnshofer, den Schwarzenfelder Bläsern mit ihrem Chef Roland Forster, der Wernberger Stubenmusi sowie Christian Dorner für die Programmgestaltung. Ein besonderes Dankeschön galt Pfarrer Hans Spitzhirn und Mesnerin Betty Schmittner. Musiker und Besucher sangen zum Abschluss die drei Strophen von „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Die Besucher belohnten alle Akteure mit herzlichem, langem Applaus. Die gefühlvollen Harmonien und die Leidenschaft, mit der jede Darbietung präsentiert wurde, ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Im Anschluss wurde am Kirchenvorplatz Glühwein ausgeschenkt und es gab Gelegenheit für Gespräche. Die bereitgestellten Spendenkörbe füllten sich schnell, sodass sich einige Vereine bald auf ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk freuen dürfen.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.