In den steigenden Futterkosten für Kleintierzüchter sieht dritter Bürgermeister Ewald Zetzl aus Pfrentsch eine „noch größere Gefahr als durch Corona“, sagte er bei der Kreisversammlung. Von verschiedenen Seiten habe er bereits Hilferufe vernommen. Viele Züchter spielten bereits mit dem Gedanken, aufzugeben.
Der Kreisverband hatte kürzlich die Kür seiner Besten im Waidhauser Züchterzentrum nachgeholt. Nachwuchstalent Emilio Joel Sauer aus Pfrentsch heimste im Jugendbereich den Titel in der Sparte Geflügel mit einem schwarzen Zwerghuhn der Rasse Holländer (570 Punkte) ein. 563 Punkte machten Marc Putzer aus Tännesberg mit einem weißen Stellerkröpfer zum Kreismeister bei den Tauben. Sauer bekam zudem die Jugendprämie des Kreisverbandes für die 475 Punkte seiner schwarzen Smaragdente.
Matthias Zwerenz aus Eschenbach holte sich den Seniorentitel in der Sparte Groß- und Wassergeflügel mit 571 Punkten für seine weiße Hochbrut-Flugente. Bei den Hühnern machte eine schwarze Zwerg-Australorps mit 570 Punkten Celina Pohlmann aus Eschenbach zur Senioren-Kreismeisterin. Kreismeister wurde Patrick Sauer aus Pfrentsch durch 571 Punkte seines blaugesäumten Orpington-Huhns. 574 Punkte konnte Kreisvorsitzender Bauer (Neustadt/WN) selbst für seine rotfahle Taube der Gattung Voorburger Schildkröpfer verbuchen, was ihm den Kreismeistertitel der Senioren einbrachte. Damit verdrängte er Johann Putzer aus Tännesberg mit dessen weißem Stellerkröpfer auf den zweiten Platz (573 Punkte).
Prämien des Kreisverbandes gingen in der Geflügelsparte an Werner Kennel junior (Eschenbach) für 477 Punkte, an Karl Luber (Windischeschenbach) und Matthias Zwerenz (jeweils 476) bei den Zwerghühnern und an die Eschenbacher Bernhard Müller (478) und Birgit Plohmann (477) für die Tauben. In der freien Vergabe kam Stefan Stauber aus Zengerhof mit 476 Punkten zum Zuge. Über Zuchtpreise freuten sich in der Sparte Hühner Karl Luber und Josef Pohl (jeweils 380) aus Altenstadt bei Vohenstrauß. Bei den Tauben gingen diese an Theodor Grötsch aus Eslarn und Markus Putzer (jeweils 380).













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