Viele Stunden leisteten mehrere Pfrentscher Bürger am Sonntag für Ehrenamt und Tradition. Am Morgen traf sich die erste Gruppe zum Fällen des bereits vor Wochen auserkorenen Baumes. Ausgestattet mit Schutzkleidung, Motorsäge und Entrindungswerkzeug ging es kurz nach Sonnenaufgang in den Wald. Bald hieß es "Baum fällt" und nach Entfernen der Äste startete das gemeinsame Entrinden. Die Dorffrauen hatten aus Fichtenzweigen wenige Tage zuvor die Kränze geflochten. Alle Fäden liefen bei drittem Bürgermeister und Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Ewald Zetzl, zusammen.
Zur Mittagszeite trudelten die ersten Gäste auf dem Festgelände bei der SpVgg ein. Weitere Helfer gesellten sich hinzu, um zu bewirten und zu verköstigen. Zum Aufstellen des Baums nutzten die Männer nicht Schwalben, sondern Lander.
Zu den Hebezügen der Helfer gesellten sich immer wieder die Laute von zwei Ratschen. Denn an Traktoren befestigte Stahlseile sicherten eine fachmännische Errichtung. Viele junge Familien ließen sich das Geschehen ebensowenig entgehen, wie Bürgermeister Markus Bauriedl, der auch die anderen Maibaumfeste in Waidhaus, Hagendorf und Reichenau nicht versäumte.



















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