Ein paar Wochen müssen sich die Einwohner von Pfrentsch noch gedulden. Die Sanierung der Ortsdurchfahrt soll in den Osterferien beginnen, teilt Felix Steghöfer vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach mit. Der Bauoberrat hat gemeinsam mit seinem Kollegen Karsten Klein, der als Projektleiter für die Maßnahme verantwortlich zeichnet, die Bürger am Montag im Gasthof Frölich eingehend über Details informiert.
Wie Bürgermeister Markus Bauriedl aus Waidhaus freute sich Steghöfer über das große Interesse der Bevölkerung an der Veranstaltung. Schließlich war der Saal im Lokal bis auf den letzten Platz besetzt. „Es wird eine Instandsetzung“, sagte der Abteilungsleiter ausdrücklich. „Das heißt, es wird nichts breiter oder schmäler. Es wird kein Komplettausbau. Der alte Asphalt wird ausgebaut und ein neuer eingebaut.“ Die geschätzte Bauzeit beträgt laut Steghöfer mindestens sechs Wochen. „Das hängt natürlich auch davon ab, wie das Wetter mitspielt“, betonte er.
Laut den Planungen des Staatlichen Bauamtes sollen die Anlieger, die oft direkte Zufahrten von der Staatsstraße 2154 haben, zwar zu ihren Häusern gelangen können. Der Bauoberrat empfahl jedoch, die Fahrzeuge so zu parken, dass sie die Bauarbeiten möglichst wenig behindern. „Je weniger Beeinträchtigungen wir haben, desto schneller kann es gehen.“
„Schulbusse oder Rettungsfahrzeuge sollen auf jeden Fall durchfahren können“, hob Steghöfer hervor und nannte auch die möglichen Umleitungen. Da in der Baustelle so wenig Verkehr wie möglich entstehen soll, wies er hin: „Während der Bauphase wird die Ortsdurchfahrt voll gesperrt. Nur die Anwohner können zu ihren Häusern gelangen.“ Diese würden Steghöfer zufolge durch das beauftragte Bauunternehmen regelmäßig informiert.
Karsten Klein erläuterte die technischen Details. Er nannte das Abfräsen und den Neueinbau des Asphalts sowie den Austausch von Hydranten und Schiebern oder Kanaldeckeln. Am Ende der Bauphase sei es laut Klein nach dem Aufbringen der Bitumenemulsion und Kaltmilch an einem Freitag sowohl am darauffolgenden Samstag beim Einbau der Deckschicht als auch am Sonntag nicht möglich die Straße zu befahren. Die Teerdecke müsse erst abkühlen. „Sonst könnten Schäden oder Verdrückungen entstehen“, erklärte der Projektleiter.




















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