23.02.2020 - 11:24 Uhr
PirkOberpfalz

Bravourös, bombastisch, brillant

Bombastisch war der Lumpenball der Burschen und Mädel des Kirwavereins, brillant und akrobatisch ihre Ideen bei den Auftritten: eine Riesenshow.

von Rita KreuzerProfil

Der Kirwaverein schaffte es in alleiniger Regie zum vierten Mal die einzige Pirker Faschingsveranstaltung mit Bravour als Mega-Party abzuliefern. In der ausverkauften Mehrzweckhalle rockten die "Rotzlöffel" nicht nur mit ihrem Hit „Fensterln gehen“. Die vielen Maschkerer hauten in farbenfrohster Maskierung ordentlich auf den Putz. Boarisch ging es weiter: Die Band spielte „Dahoim is dahoim“, „Hallihallo“ und das „Rehragout“.

Dann Umbau vor der Bühne, die Gäste mussten wurden etwas zurück gedrängt, die Kirwamädl zeigten sich als Country-Girls. Zwei Gruppen zogen ihre Pistolen, ehe der Sheriff den Streit beendete, gemeinsam steppten sie den „Line-Dance“ ab. Die neun Girls tanzten zu „Contry-Roads“, zogen eine Polonaise und schalteten das Playback zur Zugabe ein. Die Gäste jubelten.

Und weil die Tanzfläche schon mal frei war, zeigten die Jungs ebenfalls eine toll einstudierte Show. Kirchenglocken läuten, Ruhe kehrte ein. In einer Prozession kommen die Ministranten mit Kerzenleuchtern, der Papst ist in Pirk. Es folgen 15 Nonnen. „Sister-Act“ ein himmlisches Musical mit einem männlichen Nonnenchor hatten die Burschen auf Lager. Der „Alkoholische Nonnenorden“ mit dem Motto „Dicht ist Pflicht“ gab gesanglich sein Bestes. Mit Hebefiguren und Tanzschritten zeigten die Jungs Einstudiertes in göttlicher Mission. Schließlich schwebte eine Nonne über all dem tanzenden und singenden Haufen.

Viele Besucher schienen besonders tief in den Kleiderschränken gewühlt zu haben. Eine Maskenprämierung gab es heuer nur für Paare und Gruppenkostüme. Vorsitzende Stefanie Reil gratulierte mit einer 5-köpfigen Jury den "Acht Stabilos" zum Sieg. Die Eisstockschützen mit Vorsitzendem Johann Hilburger bekommen zur Kirwa im Juli einen Tisch mit Getränken. Auf den 2. Platz kam die Gruppe zur Serie „Haus des Geldes“. Sie erhalten ebenfalls Klopfer und Freigetränke. „Die Leoparden“ wurden Dritte.

Entspannung suchten die Gäste an der neuen Cocktailbar. Dazu gab es ein großes Angebot an der Schnapsbar. An der Brotzeitausgabe servierten die Helfer Leberkäse, Laugenstangen und Sandwiches, die die Mütter der Kirwaleit belegten. Für die stimmungsvolle Beleuchtung des Saales sorgte Markus Bayerl. Doch dann rotzlöffelten die Partymusiker „Franzi auf der Wiesn“, „Let it be“ vo den Beatles und „Highway to hell“.

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