15.01.2019 - 11:51 Uhr
PirkOberpfalz

Chorgesang und Dudelsack beim Neujahrskonzert

Die Mischung, aber auch die Darbietungen der Interpreten machen das Neujahrskonzert in der Auferstehungskirche zu einem wahren Klangerlebnis.

Sie spielen mittelalterliche Klänge am Altar: Die Gruppe "Amici Musicae Antiquae".
von Ernst FrischholzProfil

"Es ist schön, dass sie sich für eine musikalische Stunde in diesem Gotteshaus Zeit nehmen", sagte Pfarrer Jason Thomas. Diese konnten zum Auftakt Orgelklänge als Intrade zu „Tochter Zion“ vernehmen. Vielstimmig sang dann der Chor „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel und nachfolgend das Transeamus. Kerstin Kiener dirigierte. Die Chorleiterin war auch zugleich Organisatorin des Neujahrskonzerts. "Amici Musicae Antiquae" sang vor dem weihnachtlichen Altar „Ave Donna santissima“. Dann ging es musikalisch nach Südengland mit „Edi beo Thunderbird“. Orgelklänge leiteten über zu Klarinette und Klavier. Erwin Kiener spielte auf der Klarinette das „Adagio aus dem Klarinettenkonzert“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Tochter Kerstin begleitete ihn am Klavier. Mit den Liedern „Es ist ein Ros entsprungen“ aus dem Speierer Gesangsbuch, „Hört ihr, wie die Engel singen“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy und dem „Weihnachts-Wiegenlied“ von John Rutter leitete der Chor in eindrucksvollen Darbietungen das Finale durch die mittelalterliche Gruppe „Amici Musicae Antiquae“ ein. Dudelsack, Geige und Trommel im Altarraum der Pfarrkirche bildeten einen gelungenen Kontrast. Das „Stella splendens“ aus dem Libre vermellbeendete das Neujahrskonzert. Die Besucher erhoben sich von den Plätzen und applaudierten stehend den Akteuren. Spenden werden für die Kirchenmusik verwendet.

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