16.08.2019 - 10:18 Uhr
PirkOberpfalz

Gigantischer Aufwand bei Zoigltour Pirk belohnt

Die Pirker-Zoigltour war mit einem kaum für möglich geglaubten Teilnehmerrekord von 1423 Radlern ein Höhepunkt in der 22-jährigen Geschichte der Rundfahrt. Damit ist die alte Bestmarke von 1069 Radlern im Jahr 2011 geknackt.

Anna Leitschuh, Robert Zeus, Peter Maciejewski, Alexander Radlbeck und Mathias Bayerl (von links) sind mit der ersten August-Zoigltour vollauf zufrieden.
von Ernst FrischholzProfil

Die Zoigltour ist damit die zweitgrößte Radsportveranstaltung in der Oberpfalz.

Allerdings trüben zwei Unfälle die Bilanz von Tourleiter Peter Maciejewski. Das bedauere das Organisationsteam, das im Vorfeld hervorragende Arbeit geleistet habe, sehr. Einige Zahlen sprechen Bände: Den Marathon fuhren 241 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Die bisherige Höchstzahl lag bei 88 Teilnehmern 2012. Die 165-Kilometer-Runde absolvierten 148 Teilnehmer, die 115 Kilometer 237 Radler, die 80 KIlometer 241, die 45 Kilometer 249 und die Familienstrecke 111.

Auf der 55-Kilometer-Mountainbikestrecke fuhren 196 Radler. Die Gesamtzahl teilt sich in 990 Männer, 343 Frauen, 55 Schüler und 35 Schülerinnen. Aufgrund der Vorverlegung von September in den August ergaben sich organisatorische Herausforderungen. Durch die Verlegung von September in den August sei es schwierig gewesen, eine Teilnehmerprognose zu erstellen samt Fragen wie Hitze oder Verpflegung. Mehr Obst als Fettbrote? Warme Suppe und Tee weg und dafür isotonische Getränke? Wie decken wir die Kontrollstellen ab?

Die beiden erstangefahrenen in Altenhammer und Kaltenbrunn werden voll besetzt, da hier kaum Reaktionszeit für Nachlieferungen bleibt.

Unterm Strich sei die Strategie aufgegangen, sagt Maciejewski. Von den 90 Kilo Brot blieben am Schluss nur sieben Kilo übrig. Kein Teilnehmer musste auf Verpflegung verzichten. Insgesamt wurden 160 Positionen durch Helfer besetzt.

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