10.05.2020 - 14:52 Uhr
PirkOberpfalz

Masken für Constantia-Kollegen

In der Freizeit nähten Mitarbeiter der Constantia in Pirkmühle für ihre Kollegen 2000 Masken. Lob gibt es von den Chefs für diese Aktion.

Die Mitarbeiter von Constantia Pirk tragen auch am Arbeitsplatz Nase- und Mundmasken. Freiwillige haben 2000 dieser Masken unentgeltlich genäht.
von Externer BeitragProfil

Die Kollegen in der Pirkmühle halten zusammen. Innerhalb von zwei Wochen haben 35 Freiwillige 2000 Gesichtsmasken unentgeltlich für die Mitarbeiter der Firma Constantia Pirk genäht. Die Näherinnen widmeten sich dieser Aufgabe in der Freizeit. Der Leiter für Service und Versorgung, Josef Bock, und seine Mitarbeiterin, Sandra Hösl, übergaben die Mund-Nase-Masken an Geschäftsführer Manfred Träger.

Bock erklärte, dass vielerorts darüber diskutiert würde, ob es sinnvoll wäre, Masken auch am Arbeitsplatz zu tragen. Zusammen mit dem Betriebsrat wurde entschieden, allen Kollegen der Pirkmühle eine wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckung zukommen zu lassen. Der Anfang wurde bei den Produktionsmitarbeitern gemacht, da ein engerer Kontakt beim Arbeiten an der Maschine nicht komplett vermieden werden kann.

Die einfache Bedeckung aus Stoff garantiere keinen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Es gehe zunächst nicht darum, sich selbst, sondern vor allem andere vor einer möglichen Tröpfcheninfektion zu schützen. "Wenn viele Menschen eine solche Mund-Nase-Bedeckung tragen, wird das Ansteckungsrisiko für jeden Einzelnen verringert."

„Für ihren großartigen Einsatz zolle ich allen Beteiligten, zum Beispiel auch den Mitgliedern der BRK-Bereitschaft Rothenstadt, meinen allergrößten Respekt", dankte Träger dem ganzen Team im Namen der Constantia. "Die Gesunderhaltung ist unser wichtigstes Ziel. Mit den Masken können wir Infektionsketten unterbrechen.“

Mittlerweile gehört das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Betrieb zur Normalität. Geschäftsführer Axel Glade wandte sich mit einem internen Dankesschreiben an die Belegschaft. Er sei stolz darauf, wie gut man sich in der derzeitigen Situation gegenseitig unterstütze.

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