Einstimmig hat der Gemeinderat den Auftrag für die Holzbauarbeiten für das neue Sportheim an die Firma Holzbau Hasl in Bodenwöhr vergeben. Mit der Auftragssumme von 567.201 Euro sind jetzt rund 70 Prozent der Baukosten beauftragt.
Das Volumen umfasst den Holzbau, die Dacheindeckung, den Einbau der Trockenbaudecken, den Außenputz mit Dämmung, soweit die Bauteile über bestehende Gelände hinausragen sowie das komplette Tennisgebäude. Architekt Stefan Kunnert berichtete dem Gemeinderat, dass von den ursprünglich zehn Abholern der Ausschreibungsunterlagen letztlich drei Angebote abgegeben wurden. Die Angebote seien inhaltlich, auch vom beauftragten Statiker, geprüft und für in Ordnung befunden worden.
Das höchste Angebot belief sich auf 700.500 Euro. Unter Berücksichtigung der Kosten für den Balkonanbau und des Balkonbodens überschritt das nun angenommene Gebot die Kostenschätzung um 61.000 Euro. Dies sei dem Aufwand für vermehrte Dämmstoffe und zusätzlichen Brandschutz, aber auch der derzeitigen Konjunktur geschuldet, sagte der Architekt. Die Überprüfung von Referenzen, die die Bodenwöhrer Firma genannt habe, habe positive Ergebnisse gebracht, betonte Kunnert.
"Der bei den Erdarbeiten erreichte finanzielle Spielraum ist weg", sagte Bürgermeister Michael Bauer mit Blick auf die Überschreitung der Kostenschätzung.
Von etwa sechs bis acht Wochen Verzug sprach Architekt Kunnert auf die Frage nach Einhaltung des Bauzeitenkalenders. Er hoffe aber, dass die Firma nach dem nun erfolgten Auftrag eine gewisse Zeit wieder hereinholen könne. Der Hochspannungsmast, der derzeit noch mitten im neuen Sportheim stünde, werde in der nächsten Woche abgebaut, kündigte Bauer an. Tobias Forster regte an, beim künftigen Baufortschritt den Bauausschuss mit einzubinden. Rathauschef Bauer akzeptierte diesen Vorschlag.
1000 Euro bekommt die Josef-Faltenbacher-Schule für den Kauf von Musikinstrumenten für die 5. Bläserklasse. Ausführlich hatte die Schulleitung ihre Bitte begründet. Bürgermeister Michael Bauer schlug die Spendenhöhe vor, die Tobias Forster (CSU) befürwortete. Gunther Häring (CSU) regte sogar an, eventuell über eine noch höhere Spende nachzudenken.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat dem VC Concordia die Nutzung der Schule für die Pirker Zoigl-Tour am 11. August zu gestatten. Die Bedingungen bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Keine Einwände hat das Gremium zum Bauantrag für einen Unterstandes für Alpakas in Pirkerziegelhütte 8 und zum Bau eines Zaunes auf dem angrenzenden Grundstück.
Ebenso einstimmig erfolgte das Ja für ein neues Zweifamilienwohnhauses mit Garage im Falkenweg 5. Enthalten sind die notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes.
Der alte Papierplan im Rathaus über Aufteilung und Belegung des Friedhofs ist zerknittert und zerfällt. 3500 Euro kostet eine neue und aktualisierte Version in digitaler Form, informierte Bürgermeister Michael Bauer.













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