Die Strecke des Pirker Radmarathons hinein nach Tschechien mit Aufnahme in die Top-20 des Bundes Deutscher Radfahrer. Das steigert natürlich die Attraktivität für die Langstreckenpedaleure. Wer hier in die Wertung kommen will, muss fünf Marathons aus dem 20iger Programm absolvieren.
Im Vorjahr gab es für den Marathon 39 Voranmelder, heuer sind es derer 99. Die Organisatoren rechnen mit etwa 30 Nachmeldern. Start ist für sie um 7 Uhr. Da stellt sich die Frage nach der Übernachtung.
Cheforganisator Alexander Radlbeck spricht von Enthusiasten. "Sie reisen mit dem Wohnmobil zu ihren Radevents, oder buchen sich selbst etwas Günstiges in der Region." Der VCC hat mir dem Hotel Amedia in Weiden für ein Kontingent von zehn Zimmern mit Sonderkonditionen vereinbart. Der Interessent muss bei der Buchung darauf hinweisen, dass er die Tour fährt. Acht davon seien vergeben, teilte das Hotel auf Nachfrage mit. Über Buchungsplattformen könnten weitere Radler gebucht haben oder noch buchen.
Die Marathonisten sind leidensfähig und flexibel. Sie kommen mit Wohnmobilen. Zwölf Stellplätze hat der VC Concordia zwischen Kindergarten und Schule ausgewiesen. Oder sie schlafen in ihren Pkws oder im VW-Bus, die sie irgendwo in der Nähe abstellen. In der Früh rühren sie ein Süppchen mit Müsli an und ab zum Start.
Bis dahin haben unzählige Helfer des VCC die Strecken ausgeschildert und die Verpflegungsstellen eingerichtet. Ein riesiger Aufwand, den die Pirker Concordia hier schultert. Streckenchef ist Dr. Peter Maciejewski, der alles koordiniert. 640 Kilometer fahren acht Beschilderungsteams am Freitag und Samstag ab. Sie fertigen 76 Hinweistafeln, stellen sie auf und bringen 900 Richtungspfeile an.
Tanja Götz, zuständig für die Verpflegung am Start/Ziel und an den fünf Verpflegungsstellen auf der Strecke, organisiert bereits seit einer Woche den Wareneinkauf. Alleine 2000 Cookies haben die Helfer gebacken.
Reagiert hat auch Anja Leitschuh, in deren Händen die Anmeldung am Samstag und und Sonntag liegt. Aufgrund der Verdreifachung bei den Voranmeldung wird das Personal an ihren Schaltern aufgestockt. In den Vorjahren hatten vorab 200 Starter gebucht. Heuer sind es bei Meldeschluss am Mittwoch über 600. Nach zwei Berichten in unserer Zeitung sagten nochmals 200 Radler ihre Teilnahme zu. Bei solchen Vorzeichen müsste ‒ wenn nicht das Wetter alles ruiniert ‒ die magische Grenze von 1000 Startern leicht überschritten werden, hoffen die Verantwortlichen. Im Vorjahr waren es noch 900.
Bei der Zoigltour am Sonntag bietet Sebastian Meindl auf dem Allwetterplatz neben dem Start/Ziel Fahrtechnikkurse auf einem Parcours an. Die kostenlosen Schnupperkurse beginnen um 12.30 Uhr, 13.30 Uhr und 14.30 Uhr. Das Angebot dürfte besonders auch für Kinder und Jugendliche interessant sein. Die Schulungen für je acht Teilnehmer dauern zwischen 30 und 40 Minuten. Anmeldung direkt am Parcours. (fz)














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