Pirk
18.07.2018 - 15:13 Uhr

Pirk spart Energie

Der Gemeinderat beschließt am Dienstagabend, bei weiteren 86 Peitschenmast-Lampen die Leucht- gegen jeweils zwei LED-Röhren auszutauschen.

(bey) Nach Vollendung des Projekts wird das ganze Dorf nur noch von LEDs erhellt. Die Kosten für den Röhrenaustausch belaufen sich entsprechend dem Angebot der Bayernwerk AG auf 7025 Euro. Jede Straßenleuchte braucht bisher rund 46 Watt Strom pro Stunde, künftig werden es nur noch 28 Watt sein, was eine Ersparnis von rund 60 Prozent bedeutet. Bürgermeister Michael Bauer schätzt, dass sich der Aufwand für den Austausch in sechs bis sieben Jahren amortisiert.

In Engleshof soll die Ortstafel aus Richtung Pirk kommend so versetzt werden, dass auch das Wohnhaus auf der linken Straßenseite ortseinwärts nun "innerorts" ist. Voraussetzung für die Versetzung der Ortstafel ist eine zusätzliche Straßenlampe, damit dieser Bereich hell ist. Das sei eine Forderung des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach, erklärte Bürgermeister Michael Bauer.

Der Gemeinderat befürwortete das Vorhaben einstimmig. Die Kosten dafür belaufen sich auf 9483 Euro einschließlich des Ersatzes einer Schalteinheit. Die Arbeiten sollen im Zusammenhang mit der Umstellung von Dachständern auf Erdkabel durchgeführt werden.

Seit Jahren übernimmt die Feuerwehr Weiden die Wartung der Atemschutzgeräte der Pirker Wehr. Eine Änderung des Umsatzsteuergesetzes und auch der Rechtssprechung machen es laut Bürgermeister Bauer notwendig, diese Zusammenarbeit förmlich in einer Zweckvereinbarung zu regeln. Der Gemeinderat stimmte diesem bürokratischen Schritt sowie der Erhöhung der für Wartungsarbeiten zu entrichtenden Gebühr von 102,50 auf dann 130 Euro jährlich zu.

Einverstanden war der Gemeinderat mit der Errichtung von 13 Schutzdächern auf dem Grundstück der Firma Josef Gmeiner in Hochdorf. Die Dächer dienen als Schutz des gelagerten Holzes vor Nässe und werden in einfacher Form gebaut. Der Bauwerber hatte dafür auch ein Brandschutzkonzept vorgelegt, das vom Landratsamt Neustadt zu prüfen ist.

Ebenso einstimmig sprach sich das Gremium für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück Obere Ziegelleite 2 aus. Damit verbunden war auch die Befreiung von Festsetzungen des Bebauungsplanes.

Auch für die formlose Anfrage zur Bebauung des Grundstücks in der Magdeburger Straße 1 signalisierte der Gemeinderat sein Einvernehmen und stellte ebenfalls die Befreiung von Richtlinien des Bebauungsplans in Aussicht. Dazu gehört zum Beispiel die Errichtung der Garage außerhalb der Baugrenzen, die Dachneigung einschließlich der Farbe der Bedachung, die Firstrichtung Ost-West, um Solarenergie besser nutzen zu können und beim Wohngebäude die Überschreitung der Baugrenzen nach Norden.





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