Pittersberger Feuerwehr immer am Ball

Freundschaft über die Landkreisgrenzen hinaus: Bei der Hauptversammlung lobt der Kommandant der Pittersberger Feuerwehr die Kameraden aus Högling. Hier habe sich bei Übungen, aber auch im Einsatz eine kollegiale Freundschaft entwickelt.

Die Pittersberger Feuerwehr ist leistungsstark und aufgrund guter Kameradschaft zu einer richtigen Feuerwehrfamilie geworden. Sechs Leute in ihren Reihen werden für langjährige Zugehörigkeit und Treue geehrt: Johann Jäger für 25 Jahre; Johann Klee, Klemens Dotzler und Johann sowie Martin Schmid für 40 Jahre; Ludwig Greisinger sogar für 60 Jahre.
von Autor GMProfil

Zur Jahresversammlung im Vereinszentrum hatte die Pittersberger Feuerwehr ein volles Haus, Vorsitzender Richard Scharf konnte auch Altbürgermeister Albert Gruber und weitere Feuerwehr-Senioren begrüßen. Der Vorstand des Vereins und der Chef der Aktiven, Hubert Huger, brachten interessante Details zu den umfangreichen Jahresarbeiten 2018 ein und dankten den Mitgliedern für Begleitung.

Für den verhinderten Schriftführer Boßle berichtete sein Stellvertreter Thorsten Meierhofer von derzeit 178 Mitgliedern (157 Männer/21 Frauen) sowie von Tim Scheibl, Lukas Büchold und Franz Ott, die neu im Team sind. Er erwähnte im Rückblick auf die Aktivitäten 2018 zum Beispiel den Florianstag im Mai in Ursensollen oder auch den schönen Tag der "Feuerwehrehe," wie er sagte, von Maria und Daniel Scharf. Meierhofer war als Jugendwart auch für die Besichtigung der Leitstelle (ILS) bei der Feuerwache in Amberg zuständig.

Kassier Franz Vierl trug die größten Posten an Ausgaben der Wehr für das abgelaufene Jahr vor und verwies auf den Kassenstand. Die Kassenprüfer Herbert Raß und Gerhard Wirth lobten das Zahlenwerk des Schatzmeisters und empfahlen die Entlastung, alle stimmten zu.

Schwerpunkt des Abends war dann der anschließende Kommandantenbericht. Neben anderen Wehren, so Huger, mit denen man immer gut zusammenarbeite, seien vor allem die Höglinger Wehrmänner vom Nachbarlandkreis Schwandorf hier am Pittersberg zu kollegialen Freunden geworden. Ob THL- oder Funkübung, ob Schauübungen mit dem Rettungsspreizer oder gar gemeinsame Leistungsgruppen mit Abnahmen, das Miteinander sei vorbildlich. Der Kommandant bezeichnete die Höglinger Mannschaft als Super-Kameraden. Bei den 18 Einsätzen von 2018 habe insbesondere der Starkregen am 9. Juni bei sich stets zuspitzender Lage seine Einsatzkräfte ins Schwitzen gebracht. Hinzu kamen im Laufe des Jahres mehrfache Ölverluste auf der B 85 sowie Motorrad- und Wildunfälle auf den umliegenden Straßen, so Huger weiter. Und im Sommer habe es auch unter einer Jagdkanzel gebrannt, weil Jugendliche in luftiger Höhe leichtsinnig zündelten.

Die verschiedenen Weiterbildungen seiner Aktiven nannte er zwingend notwendig, um im Einsatzfall wirklich auch fit in der Sache zu sein. All seinen Stützen, insbesondere seinem Stellvertreter Thomas Fasoldt, dankte er ebenso wie der Gemeinde für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zweiter Bürgermeister Michael Götz nutzte sein Grußwort, um der Feuerwehr im Namen der Gemeinde "Vergelt's Gott" zu sagen. Die Wehr sei stets wichtige Gemeinschaft im Ort, wenn es ums Helfen, Bergen oder Löschen gehe, sie sei bei Unfällen aller Art für die Bürger immer zur ersten Anlaufstelle geworden. Die Bevölkerung der Gemeinde Ebermannsdorf schenke ihren drei Wehren ihr Vertrauen.

Götz dankte den hiesigen Verantwortlichen der Pittersberger Feuerwehr für Begeisterung, Einsatzwillen und Engagement gleichermaßen. Er wünschte auch für die Arbeit 2019 eine glückliche Hand.

Schließlich wurden altgediente Mitglieder mit Urkunde geehrt, sie gehören der Feuerwehr teils schon 60 Jahre an. Die für Aktive bei Einkäufen vergünstigende Ehrenamtskarte wurde von Gerhard Bauer angesprochen, Richard Scharf wird sich darum kümmern. Josef Boßle erinnerte an den "Feuerwehrdienstag" als Stammtischtag, den er sich wieder wünsche. Und letztlich sucht die Wehr wieder einen verlässlichen, neuen Fahnenträger, weil Daniel Scharf aufgrund seiner Heirat nicht mehr vor Ort sei.

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