"So kann es nicht weitergehen", schimpfte Friedrich Bergmann. Der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Pleußen kam jüngst bei der Jahreshauptversammlung auf das leidige Thema zu sprechen.
"Es werden immer wieder nicht kompostierbare Abfälle eingeworfen", schilderte Bergmann die Problematik. Es müsse doch jedem klar sein, dass es hier nur Ärger gebe. Wenn keine Änderung eintrete, so seien die Verantwortlichen gezwungen, den Grünabfall-Container abzuschaffen, erklärte der Vorsitzende.
Geringere Kosten
Doch dies, so Bergmann weiter, wäre schade - vor allem für die Leute, die bisher ausschließlich Grünabfälle in den Behälter geworfen und sich somit korrekt verhalten haben.
In seinem Bericht erwähnte Bergmann, dass die Siedlergemeinschaft für die Entsorgung vergangenes Jahr weniger bezahlen musste. Somit seien die Verluste in den Vorjahren wieder etwas ausgeglichen worden.
Verein peilt 200 Mitglieder an
Die Siedlergemeinschaft Pleußen zählte am 1. Januar 2020 exakt 189 Mitglieder, wobei Vorsitzender Bergmann inzwischen die Grenze von 200 anpeilt: Er hofft dabei auch auf Unterstützung der Neu-Pleußener, die im Gebiet "Grießäcker" ein neues Eigenheim bezogen haben.
Treue Mitglieder bei der Siedlergemeinschaft
Bei dem Treffen sind auch treue Mitglieder geehrt worden. 10 Jahre dabei sind Daniela Reindl, Thomas Bauer, Anton Kunz, Christian Quast, Dieter Schimmer und Mathias Kastl, Winfried Faltenbacher. Das Treueabzeichen für 20 Jahre Mitgliedschaft erhielten Patrizia Stark, Reinhard Baier, Robert Dworschak und Franz Zinnecker. Seit drei Jahrzehnten Mitglied bei den Pleußener Siedlern sind Johann Fischbach, Karl-Heinrich Kliebhan und Herbert Gradl. 40 Jahre dabei sind Marlene Arneth, Heinz Vogl, Hermann Haberkorn sowie Vorsitzender Friedrich Bergmann.













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