Pleystein
24.08.2022 - 11:02 Uhr

Albine Funke aus Pleystein verstorben

Am 12. August verstarb Albine Funke. Die Verstorbene wurde am 1. November 1937 in Neulosimthal als Tochter von Albine und Johann Güntner geboren. Dort musste die kleine Albine Güntner gemeinsam mit ihren Bruder Josef bis zur Vertreibung im Jahr 1948 den zweiten Weltkrieg mit erleben. Dann fand die Familie Güntner zunächst eine vorübergehende Unterkunft in Furth im Wald, bevor der Umzug in die Hagenmühle bei Pleystein erfolgte.

In Neuenhammer ging Albine Güntner dann zur Schule, anschließend arbeitete sie in der Glasschleiferei und später in der Knopffabrik Deglmann in Pleystein. Im Jahr 1964 verstarb Mutter Albine. Noch im gleichen Jahr zog die Familie ins neue gemeinsame Domizil in der Augustinerstraße in Pleystein.

Im Jahr 1974 schloss Albine Güntner mit Hartmut Funke den Bund fürs Leben. Im Februar 1976 wurde Sohn Wolfgang geboren. Im Jahr 1981 bezog die Familie zusammen mit Vater Johann Güntner das neue Heim in der Pleysteiner Altstadt. Ein Jahr später verstarb Johann Güntner. Im Jahr 1991 erfolgte ein nochmaliger Umzug in die Weberstraße. Im Jahr 2004 wurde Albine Funke mit dem Tod von Ehemann Hartmut von einem schweren Schicksalsschlag getroffen.

So lange es der Gesundheitszustand erlaubte, war die jetzt Verstorbene eine fleißige Kirchgängerin. Ab dem Jahr 2018 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand, so dass die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes notwendig wurde. Sohn Wolfgang besuchte mit seiner Familie regelmäßig die Mutter, Schwiegermutter und Oma. Im Juni diesen Jahres zog Albine Funke ins Pleysteiner Pflegeheim „Wohnen am Kreuzberg“. Doch der Aufenthalt war nur kurz, ein Monat später verschlechterte sich der Gesundheitszustand Albine Funkes, so dass ein Klinikaufenthalt notwendig wurde. Versehen mit dem Sakrament der Krankensalbung verstarb Albine Funke am 12. August.

 
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