Die Kommunalen Dankurkunden des Freistaates Bayern "für verdienstvolles Wirken der kommunalen Selbstverwaltung" liegen schon seit dem Ende der kommunalen Wahlperiode im April 2020 für die zu ehrenden Kommunalpolitiker bereit. Im kleinsten Rahmen überreichte Andrea Lang nun die Dankurkunden an den ehemaligen Stadtrat Ludwig Putzer und Bürgermeister Rainer Rewitzer. Die Zweite Bürgermeisterin nannte politisches Engagement in der heutigen Zeit als "nicht mehr selbstverständlich und zugleich auch anstrengend und kräftezehrend". Deshalb verdiene eine solche langjährige ehramtliche Tätigkeit auch Anerkennung und Respekt.
Ludwig Putzer
Ludwig Putzer gehörte dem Pleysteiner Stadtrat von 2002 bis 2020 an. Umfangreich waren die Tätigkeiten Putzers in diesem Gremium: Viele Jahre Mitglied in verschiedensten Ausschüssen, Mitglied der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft und von 2014 bis 2020 stellvertretender Sprecher der CSU-Fraktion. Daran zeige sich das herausragende Engagement von „Onkel Ludwig“, wie Putzer respektvoll in der CSU-Fraktion genannt wurde.
In die Zeit der Zugehörigkeit Putzers zum Stadtrat fielen die Anschlüsse aller Ortsteile an die zentrale Abwasseranlage der Stadt, die Verbesserung der Wasserversorgung in der gesamten Großgemeinde, die Ausweisung der Baugebiete „Zillertal“ und „Am Sonnenhang“ und des Gewerbegebietes „Bremmhof“ oder der Ersatzneubau der Pfreimdbrücke bei der Bodenmühle. Lang bezeichnete Putzer als das „Gewissen der Fraktion“ mit einem oftmals „mahnendem Finger“. Er habe hartnäckig seine Anliegen vorgebracht, andererseits aber aufkommende Wogen geglättet.
Rainer Rewitzer
Bürgermeister Rainer Rewitzer gehört dem Stadtrat nunmehr seit 19 Jahren an, zwölf Jahre davon als Stadtratsmitglied und sieben Jahre als Erster Bürgermeister. Als Stadtrat war Rewitzer Mitglied im Bau- und Umweltausschuss, dem Rechnungsprüfungsausschuss, von 2008 bis 2014 Sprecher der CSU-Fraktion im Stadtrat. Seine Beteiligung an den Projekten der Stadt war mit denen von Ludwig Putzer identisch. Die Zweite Bürgermeisterin lobte bei Rewitzer dessen herausgehobenes Interesse zur Entwicklung Pleysteins, vor allem im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung. Als für Rewitzer besonders wichtig hob Lang auch die Errichtung des Bauhofes hervor.













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