Am späten Mittwochnachmittag besuchten Besitzer ausgewählter Modell- und Demonstrationsbetriebe Betriebe aus Deutschland den Finkenhammer. Die Erkenntnisse solcher Besuche sollen zur Verbesserung des Tierwohls in den Legehennen- und Aufzuchtställen beitragen.
Am späten Mittwochnachmittag besuchten die Besitzer der ausgewählten Betriebe aus der gesamten Bundesrepublik den Finkenhammer. Dr. Christiane Keppler, Biologin, auch ausgewiesene Expertin für Legehennen und Erich Seltsam sind fachliche Begleiter für die Bundesanstalt für Landwirtschaft als untergeordnete Behörde des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und führen die Besitzer der Tierhaltungen in die zu besichtigenden Betriebe auf der mehrtägigen Tour durch Deutschland. Ziel dieser Reise ist praktische Erkenntnisse für das Tierwohl zu gewinnen, erklärte Erich Seltsam.
Im Jahr 2015 wurden bereits zehn Betriebe besichtigt, jetzt sind zehn weitere dazugekommen. Bei der kleinen Begehung wird vor allem darauf geachtet, wie das Umfeld der Hühner besser gestaltet werden kann oder wie viel Auslauffläche eine bestimmte Zahl von Hühnern benötigen. Seltsam als gelernter Landwirt war vorher in der Verkaufsberatung für Hühner tätig und kennt Wittmann deshalb mehrere Jahre. Laut Seltsam ist die Art der Tierhaltung am Finkenhammer einmalig in Deutschland.
Wittmann stellte den Besuchern das Gut Finkenhammer mit seiner geschichtlichen Entwicklung und dem Wandel zur Legehennenhaltung vor. Aufmerksam verfolgten die Gäste die Schilderungen Wittmanns über seine Erfahrungen mit der Tierhaltung in den kleinen Häusern, die ihren eigentlichen Ursprung in Kärnten haben.













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