27.02.2020 - 09:34 Uhr
PleysteinOberpfalz

Eberhard und Irmgard Jentsch feiern diamantene Hochzeit

Eberhard und Irmgard Jentsch (vorne, Mitte) freuen sich über die Glückwünsche ihrer zwei Kinder, Schwiegerkinder, zwei Enkelinnen, Resi Pflaum (Schwester der Jubilarin) und Bürgermeister Rainer Rewitzer (hinten, rechts).
von Autor TUProfil

Mit ihren Verwandten feierten Eberhard und Irmgard Jentsch diamantene Hochzeit. Bürgermeister Rainer Rewitzer würdigte den Einsatz der Jubilare im öffentlichen Leben und überreichte eine Urkunde und einen Geschenkkorb. Die standesamtliche Trauung nahm am 24. Februar 1960 in Miesbrunn der damalige Bürgermeister Ludwig Putzer vor. Einen Tag später besiegelte Stadtpfarrer Joseph Wittmann in der Stadtpfarrkirche St. Sigismund den Bund der Ehe.

Das Ehepaar wohnte zuerst auf der Pingermühle, später auf der Danzerschleif in Faislbach. 1969 zogen sie in das neu erbaute Haus in Pleystein. Tochter Christina und Sohn Bernhard vervollständigten das junge Familienglück. Der ganze Stolz des Jubelpaars sind nun die drei Enkelinnen. Hobbys des Paars sind die tägliche Lektüre des "Neuen Tags", ausgiebige Spaziergänge und der jährliche Urlaub in Südtirol.

Eberhard Jentsch kam am 12. März 1938 in Seidorf/Hirschberg im Riesengebirge zur Welt. Nach der Vertreibung fand die achtköpfige Familie im oberpfälzischen Grenzland eine neue Bleibe. Jentsch lernte Glasschleifer, und dieses Handwerk übte er als Geselle auch lange aus. Von 1973 bis zum Ruhestand 1996 war er beim Bundesbahn-Ausbesserungswerk in Weiden beschäftigt. Der sportliche Jubilar frönte früher gerne regelmäßig dem Skilanglauf und dem Joggen, aktuell dem Anfertigen von schönen Arbeiten aus Holz sowie der Fotografie. Weitere Hobbys sind die Arbeit im Wald und das Holzmachen. Bleibende Verdienste um die Allgemeinheit hat er sich vor allem durch sein langjähriges vorbildliches ehrenamtliches Engagement in der Siedlergemeinschaft und im Fotoclub erworben.

Seine Frau wurde am 21. April 1940 als Irmgard Pöpperl auf der Pingermühle geboren. Mit sechs Geschwistern wuchs sie auf. Zum Lebensunterhalt trug sie durch ihr berufliches Schaffen bei den Firmen Hölzl und Meinel-Georgadel, auf der Danzerschleif bei der Firma Beyer & Co. und viele Jahre als städtische Mitarbeiterin im Schulreinigungsdienst bei. Sie kümmerte sich zudem fürsorglich um die Urlaubsgäste, die bis zur Stilllegung des touristischen Nebenerwerbszweigs im Hause Jentsch erholsame Ferienwochen verbrachten. Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehören das Garteln und die Pflanzenaufzucht. Als Buttermeisterin hat sie sich bei Hutzaabenden des Oberpfälzer Waldvereins unentbehrlich gemacht. Gerne gesehen ist sie auch bei den Veranstaltungen des Katholischen Frauenbunds.

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