16.02.2020 - 10:35 Uhr
PleysteinOberpfalz

Faschingsball in Pleystein außerordentlich gut besucht

„Pulver Helau!“ Natürlich ein Dreifaches. Der Bachofnersaal wird am Samstagabend mit zunehmender Stunde zu einem Tollhaus.

von Walter BeyerleinProfil

Genau wie sich die Stimmung steigerte, legte auch die Band „Südwind Buam“ mehrere Schippen drauf und sorgt für eine volle Tanzfläche. Alles erlebte kurz nach Mitternacht noch eine kaum mögliche Steigerung: Die Show „Zirkus - Manege frei“ ließ die Besucher nur so staunen und manchmal die Luft anhalten, wenn die Tänzer ihre Partnerinnen bei den Hebefiguren so knapp an die schmiedeeisernen Leuchter des Saales hoben.

Kurz nach 21 Uhr eröffneten MGV-Vorsitzender Karl Herrmann und Andreas Reber, Katholische Jugend, den heiß ersehnten Pleysteiner Fasching. Es gehört zur Tradition dieses Balls, dass die Pleysteiner Stadtspitze mit Bürgermeister Rainer Rewitzer und Stellvertreterin Andrea Lang sowie Abordnungen aus Miesbrunn und Vöslesrieth in bester Stimmung mitfeiern. Eine halbe Stunde vorher hatten die „Südwind Buam“ mit noch ruhigeren Hits aus vergangenen Jahren den Abend eröffnet. Die Tanzfläche füllte sich schnell.

Nach den Begrüßungsworten dann auch die ersten Gardeauftritte: Die Prinzengarde zeigte in ihren Gardetanz. Dann stand das Prinzenpaar Philipp I. und Andrea IV. im Mittelpunkt. Die beiden, auch im privaten Leben verbunden, verstanden sich bei ihrem Tanz und den Hebefiguren dann auch „blind“. Anschließend faszinierten die Nachwuchsgarden die Ballbesucher, für Julia Beugler als Vorsitzende der Prinzengarde, ein sichtbares Zeichen, dass das Wort „Nachwuchsproblem“ in Pleystein fast schon ein Fremdwort ist. Gegen 23 Uhr hatte „Public Surprise“ aus Waidhaus ihren Auftritt.

Noch eine gute Stunde gehörte die Tanzfläche den Gästen, sofern diese nicht einen Aufenthalt in der Bar vorzogen. Kurz nach Mitternacht stieg die Spannung. Karl Herrmann und Andreas Reber kündigten die Mitternachtsshow unter dem Motto „Zirkus – Manage frei“ an. Beifallsstürme brandeten immer wieder auf, wenn sich jungen Herren rücklings auf den Boden warfen, um daraus mit geschicktem Aufstehen ihren programmgemäßen Abgang vorzubereiten. Da wurden die Gardedamen mal in die Luft geworfen, um wieder sicher in den Armen der Herren zu landen – den Gästen blieb nur übrig, mit staunenden Blicken die perfekten Darbietungen zu bewundern.

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