Bürgermeister Rainer Rewitzergratulierte der rüstigen Seniorin mit Urkunde und Geschenk. Ihr ältester Sohn Josef hieß die rund 60 Teilnehmer willkommen und ließ den Lebensweg seiner Mutter humorvoll Revue passieren.
Sie kam am 8. September 1928 als Barbara Kindl in Gebhardsreuth zur Welt und wuchs mit zwei Schwestern und einem Bruder auf. Durch ihre Arbeit in Pleystein in den Nachkriegsjahren bei Familie Adam Völkllernte sie den Elektriker Rudolf Hartungkennen. 1951 heiratete das Paar und zog als erste Bewohner in das damals neu gebaute Verwaltungsgebäude ein, wo Barbara Hartung heute noch zu Hause ist. Die Kinder Josef, Annemarie, Rudi, Barbaraund Andreas vervollständigten die Familie. Ein schwerer Schicksalsschlag war der Tod von Sohn Rudi im Alter von zwei Jahren. Zum Lebensunterhalt trug Barbara Hartung durch ihre Tätigkeit als Raumpflegerin bei der Deutschen Bundespost bei.
Auf ihre fünf Enkel und fünf Urenkel ist die fidele und humorvolle Oma und Uroma besonders stolz. Nach wie vor führt sie ihren Haushalt selbst. Das regelmäßige Küchelbacken gehört zu ihren Hobbys. Nicht missen möchte sie ihre täglichen Spaziergänge im Stadtgebiet, die meistens mit einem kleinen Plausch auf der "Rentnerinnenbank" in der Parkanlage am Stadtweiher ausklingen. Vor zehn Jahren musste sie ihrem Ehemann, mit dem sie 57 Jahre verheiratet war, das Grabgeleit geben.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.