03.02.2020 - 11:22 Uhr
PleysteinOberpfalz

Aus für Arme Schulschwestern

Die Schwestern Simonetta Röckl, Adelhilda Dinauer und Maria Fuchs (von links) bedauern die Auflösung des Konvents.
von Autor TUProfil

Nach 177 Jahren in der Pfarrei St. Sigismund wird der Konvent der Armen Schulschwestern im Sommer aufgelöst. Schwester Maria Fuchs, die heuer 66 Jahre alt wird, beendet Ende August aus Altersgründen ihren Dienst im Kindergarten St. Elisabeth, den sie seit 2014 leitet.

Da der Orden der Armen Schulschwestern diese Stelle nicht mehr neu besetzen kann und die beiden Mitschwestern Simonetta Röckl (78), die seit 1986 hier ist, und Adelhilda Dinauer (84), die 2008 nach Pleystein kam, auch schon älter geworden sind, wird die Gemeinschaft, die seit 1842 in Pleystein war, aufgelöst.

Schwester Adelhilda Dinauer war zuständig für Haus, Küche und Garten. Aus gesundheitlichen Gründen wird sie bereits am Mittwoch, 12. Februar, ins Schwesternruheheim nach Dorfen umziehen. Wer sich bei Schwester Adelhilda verabschieden will, kann dies am Samstag, 8. Februar, nach der Vorabendmesse oder am Sonntag, 9. Februar, nach dem 10-Uhr-Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Sigismund tun.

Die Abschiedsfeier für die Schwestern von Pfarrei und Stadt wird Ende September sein. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Ebenso ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt, wohin Schwester Simonetta und Schwester Maria umziehen werden. Schwester Maria hat in einem Elternbrief die Eltern der Mädchen und Buben des Kindergartens und der Kinderkrippe über den anstehenden Abschied informiert und die Eltern darum gebeten, dass diese den Weggang von ihr noch nicht mit ihrem Nachwuchs besprechen sollen. Schwester Maria möchte mit den Kindern noch unbeschwerte Monate bis zum August erleben.

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