Pleystein
14.09.2018 - 09:30 Uhr

Gedenktafel für Dekan Vladimir Born

Seit 15 Jahren besteht die Partnerschaft der Städte Haid (Bor) und Pleystein. Das Loretofest mit der Enthüllung der Gedenktafel für Dekan Vladimir Born ist ein weiterer wichtiger Markstein.

Der Pfarrer von Haid, Miroslav Martis, und Altbürgermeister Johann Walbrunn aus der Partnerstadt Pleystein enthüllen die Gedenktafel für den ehemaligen Dekan Vladimir Born. Bild: tu
Der Pfarrer von Haid, Miroslav Martis, und Altbürgermeister Johann Walbrunn aus der Partnerstadt Pleystein enthüllen die Gedenktafel für den ehemaligen Dekan Vladimir Born.

Das grenzüberschreitende Loretofest im tschechischen Haid mit der Schwarzen Madonna im Mittelpunkt lockte auch viele Gläubige aus der nördlichen Oberpfalz an. Am 28. Jahrestag der Wiedereinführung der Feierlichkeiten nach dem Fall des Eisernen Vorhangs startete das Drei-Tage-Programm mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus, zelebriert von Neupriester Pater Bystrik Feramec, der auch den Primizsegen erteilte.

Am zweiten Festtag zelebrierte Bischof Tomas Holub den Festgottesdienst in tschechischer sowie deutscher Sprache in der Nikolauskirche. Die musikalische Begleitung oblag der Schola Retemptorist aus Pilsen.

Weiterer Höhepunkt war die Prozession mit der Schwarzen Madonna zum Loreto-Heiligtum. Dort enthüllten Pfarrer Miroslav Martis und der Pleysteiner Altbürgermeister Johann Walbrunn, ein Wegbereiter und Förderer dieser internationalen Verbindung, die Gedenktafel für Monsignore Vladimir Born (1938 bis 2016). Der langjährige ehemalige Pfarrer von Haid gilt als der Hauptakteur der Generalrestaurierung dieses Loreto-Kleinods.

Um 13.30 Uhr folgte im Loreto-Heiligtum auf der rechten Seite des Kreuzgangs die Vorlesung unter dem Motto "Renovation der Altäre und Statuen". Um 19 Uhr klang der Tag in der Loretokapelle mit einer Messe in deutscher Sprache für alle Wallfahrer aus Waidhaus aus.

Am letzten Tag wurde in der Nikolauskirche noch ein Festgottesdienst in tschechischer und deutscher Sprache gefeiert. Hauptzelebrant war der emeritierte Bischof Monsignore Frantisek Radkovsky. Der Kirchenchor St. Sigismund aus Pleystein umrahmte unter Leitung von Alexander Völkl die Eucharistie.

 
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