Einbrecher drangen am Donnerstagvormittag über ein Fenster in das Haus eines Rentnerehepaars in Bad Feilnbach (Kreis Rosenheim) ein. Sie durchsuchten es und entwendeten kostbaren Schmuck der Familie. Besonders dramatisch für die Opfer: Der Siegelring der Familie, ein Ring mit vor allem besonders hohem ideellen Wert, war weg. Die Einbrecher verursachten zudem einen Sachschaden von schätzungsweise 700 Euro.
Am Nachmittag fiel Fahndern der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus gegen 14 Uhr auf der A6 bei Pleystein in Fahrtrichtung Tschechien ein weißer Opel mit ungarischer Zulassung auf. Sie entschieden sich zu einer Kontrolle. Das Fahrzeug war mit drei ungarischen Männern im Alter von 26, 28 und 37 Jahren besetzt. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten eine Chipstüte, teilweise gefüllt mit Gold, sowie Schmuck und Einbruchswerkzeug. "Bei einem Insassen konnte Bargeld in verschiedensten internationalen, teils nicht mehr im Verkehr befindlichen Währungen aufgefunden werden", berichtet Polizeisprecher Florian Beck.
Eine Überprüfung ergaben schließlich Hinweise auf den Einbruch vom Vormittag in Bad Feilnbach bei Rosenheim. Außerdem verdichteten sich Hinweise, dass die Männer am Mittwoch, 6. März, in Seefeld bei Herrsching (Kreis Starnberg), versucht haben einen Opferstock in einer Kirche aufzubrechen. Mit diesen Erkenntnissen wurden die Männer vorläufig festgenommen. Die Polizeibeamten setzten sich mit den Opfern des Einbruchs in Bad Feilnbach in Verbindung. Diese identifizierten den Schmuck identifizierten. Ein Ermittlungsrichter hat Haftbefehl gegen die Männer erlassen. Sie wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.














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