19.08.2019 - 10:57 Uhr
PleysteinOberpfalz

Ein Hingucker nach dem anderen

Das zweite Young- und Oldtimertreffen übertraf alle Erwartungen. Rund 90 Personenwagen, über 60 Mopeds und Motorräder, über 30 Bulldogs, ein Wohnwagen und ein „Riesen-LKW“ präsentierten sich einem begeisterten Publikum.

von Walter BeyerleinProfil

Der Blick in die Statistik des Vorjahres zeigt andere Zahlen: Damals wurden 28 Motorräder und Mopeds und 35 Personenwagen zur Schau gestellt. Am frühen Sonntagmorgen trafen die stolzen Eigentümer der Young- und Oldtimer auf dem Sportplatz unterhalb der Zottbachtalschule ein. Beim Empfang erhielten die Fahrer einen Handzettel, um die technischen Daten ihrer Fahrzeuge dem Publikum kund zu tun. Selbst bis zum frühen Nachmittag trafen noch Bulldogs ein, die heuer zum ersten Mal beim Treffen dabei waren.

Die Personenwagen zeigten einen eindrucksvollen Querschnitt der Entwicklung auf diesem Sektor in den vergangenen Jahrzehnten. Hingucker waren natürlich die beiden Fords, Baujahr 1922 und 1923, aus dem historischen Fuhrpark von Harald Schmidt, Pleystein. Da fehlten aber auch die NSU-Prinzen nicht, der kugelförmige Ford oder das Goggomobil mit Anhänger. Beeindruckend auch der Straßenkreuzer oder das Mercedes-Cabriolet. Bei den Traktoren stach ein Oldtimer mit der „Topgeschwindigkeit“ von sechs Kilometern pro Stunde besonders ins Auge. Die über 30 Bulldogs waren sauber aufgereiht und ließen ihre technische Entwicklung über die Jahre hinweg erkennen.

Bei den Mopeds, Rollern und Motorrädern, mit dabei auch ein chinesisches Fabrikat, zeigte sich, dass früher der Gedanke des bloßen Fortbewegens im Vordergrund stand. „Entschleunigen, aber mit Krawall“ stand auf dem Shirt eines Kleinkraftradbesitzers, nicht umsonst, wie das Anlassen des Motors zeigte.

Bürgermeister Rainer Rewitzer freute sich am Nachmittag nach der Siegerehrung, dass die Teilnehmerzahl der Young- und Oldtimerbesitzer des Vorjahres übertrumpft wurde. Besonders würdigte das Stadtoberhaupt den Enthusiasmus der Freunde alter Fahrzeuge, die bereit sind für die Pflege und den Erhalt viel Zeit zu opfern. „Das ist ein Riesenhobby“, lautete das Fazit des Bürgermeisters.

Pokalverleihung:

Zum Abschluss des Treffens gab es eine kleine Pokalverleihung. Für die weiteste Anreise wurde Andree Gerschwitz, Berlin, stolzer Besitzer eines VW-Jetta, geehrt. Für den „Oldtimer-Traktor“, Lanz, Baujahr 1936 erhielt Hubert Sommer einen Pokal. Andreas Puff kam mit dem ältesten Youngtimermotorrad 1997, Suzuki, Erich Neuber, stellte sein Moped NSU Quickly, Baujahr 1939, aus, Andreas Schneider, kam mit dem Youngtimer Mercedes Baujahr 1989 und Harald Schmidt mit dem ältesten Oldtimer, Ford Modell T, Baujahr 1922, Christoph Marek mit dem schwersten Lastkraftwagen, wie nicht zu übersehen war. Auch diese Besitzer der Fahrzeuge erhielten einen Pokal.

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