Stadtpfarrer Pater Hans Ring ging auf das Leben des Verstorbenen ein. Siegl wurde am 1. November 1957 als drittes Kind der Eheleute Anton und Anna Siegl geboren. Gemeinsam mit seinen älteren Geschwistern Monika und Rudi wuchs er in Lohma auf. Mit 17 Jahren absolvierte er in einem Hotel an einem oberbayerischen See eine Ausbildung zum Koch. Noch während der Lehrzeit lernte Siegl seine spätere Ehefrau Sonja kennen. Nach der Lehrzeit zogen beide in das elterliche Haus in Lohma-Siedlung ein, im Juni 1980 folgte die Heirat. Im Jahr 1982 wurde Sohn Marco, drei Jahre später Sohn Thomas geboren.
Siegl wechselte im Jahr 1991 zum Automobilhersteller BMW in Regensburg. Nach zehnjähriger Firmenzugehörigkeit wählten die Kollegen des Werkes Werner Siegl zum Betriebsrat. Im Jahr 2016 erlebte Siegl mit der Hochzeit seines Sohnes Marco und dessen Ehefrau Carmen nochmals eine große Freude.
Im Nachruf des Militärvereins hob Vorsitzender Hans Neuber die jahrzehntelange Treue Siegls hervor, die vom Verein mit entsprechenden Auszeichnungen gewürdigt worden war. Josef Schübl, Betriebsrat des BMW-Werkes Regensburg, sprach einen sehr emotionalen Nachruf. Er nannte Siegl einen hochgeschätzten Freund und Kollegen. Er sei weit mehr als nur ein Kollege gewesen, vielmehr Ratgeber Mitgestalter und Mitstreiter, dem Gemeinsamkeit am Herzen lag, der Egoismus ablehnte. „Er war durch und durch Gewerkschaftler“.
Josef Ulrich junior, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Lohma, hob das Engagement des Verstorbenen über fast vier Jahrzehnte, davon die Hälfte in der Vorstandschaft besonders hervor.
Anton Portner, Vorsitzender der Feuerwehr Lohma, dankte dem Verstorbenen für die Einsatzbereitschaft, die im Jahr 2015 mit dem Staatlichen Ehrenzeichen in Gold für 40jährigen aktiven Dienst gewürdigt wurde.
Die Urnenbeisetzung fand im Familienkreis und im Beisein der Kollegen des Verstorbenen vor der Eucharistie statt.
Der Kirchenchor begleitete die Urnenbeisetzung und die Eucharistie. Tobias Schulz spielte auf der Trompete das Lied „s´ ist Feierabend“, Sophia Kirschsieper mit der Geige und David Kirschsieper an der Orgel ließen zum Abschluss des Trauergottesdienstes das Lied „Weiße Wolken“ von Ludovico Einaudi erklingen.













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