14.04.2019 - 11:09 Uhr
PleysteinOberpfalz

Jubiläum nicht das Ende des Osterfestivals

Seit einem Vierteljahrhundert ist das Osterfestival Nördliche Oberpfalz unzertrennbar mit der Stadt Pleystein verbunden. Zum Empfang treffen auch einige Ehrengäste ein.

Professor Dr. Ulrich S. Schubert macht beim Empfang im Rathaussaal den Anfang beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Ehrenfried Lachmann, der ehemalige Landtagsabgeordnete Georg Stahl, stellvertretender Landrat Albert Nickl und Landtagsabgeordnete Anette Karl folgen dann mit ihrer Unterschrift. Bürgermeister Rainer Rewitzer (rechts) freut sich über Anwesenheit der vielen Ehrengäste.
von Walter BeyerleinProfil

Bürgermeister Rainer Rewitzer zeigte sich beim Empfang im Rathaus überzeugt, dass dieses Jubiläum nicht das Ende des Osterfestivals ist, sondern als Beitrag zur Völkerverständigung und auch als Unterstützung für krebs- und schwerstkranke Kinder seinen Fortbestand haben wird. Professor Ulrich S. Schubert, Vorsitzender des Vorstandes Kultur- und Sozialstiftung Internationale Junge Orchesterakademie, nannte den 13. April einen besonderen Tag, weil genau vor 25 Jahren das erste Konzert in der Max-Reger-Halle Weiden stattfand. Wer damals nach der Zukunft des Osterfestivals gefragt hätte, wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass es auch ein 25jähriges Jubiläum gebe, sagte Schubert. Insgesamt genieße das Festival mittlerweile eine große Anerkennung, was sich durch entsprechende Preise zeige: Seine Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Pleystein, die Auszeichnung mit dem Kulturpreis der Stadt Bayreuth und zuletzt in Berlin bei der Gala der Wissenschaften der Preis des Deutschen Hochschulverbandes seien der beste Beweis dafür.

Das diesjährige Osterfestival weist nach den Worten Schuberts einen neuen Rekord aus: 107 Musiker aus 42 Nationen sind in Pleystein anwesend, was mit Blick auf die Zahl der Musiker auch das größte Orchester seit dem zehnjährigen Bestehen bedeutet. Allein die elf Kontrabässe seien schon eine große Herausforderung. Dank der Entwicklung der sozialen Medien sei der Bekanntheitsgrad des Osterfestivals noch mehr gestiegen. Dazu tragen natürlich auch die über 3000 Musiker bei, die sich bisher in Pleystein getroffen haben. Die steigende Zahl der jungen Damen und Herren bedürfe aufgrund deren Herkunft aus den überseeischen Ländern auch entsprechender finanzieller Unterstützung, was durch Stipendien zu gewährleisten sei.

Mit Stolz hob Professor Schubert das Interesse von Fernseh- und Rundfunkanstalten an den Konzerten hervor. Erstmals habe das große Sinfonieorchester im Gewandhaus in Leipzig mit genau 1902 Plätzen einen Auftritt, was für die Musiker eine „echte Herausforderung“ darstelle.

Stellvertretender Landrat Albert Nickl sprach angesichts der Nationenvielfalt von einem besonderen Tag in Pleystein. Deutlich werde gezeigt, dass Musik keine Grenzen kenne und vielmehr die Menschen verbinde. Mit dem Eintrag aller Gäste ins Goldene Buch der Stadt Pleystein endete der Empfang im Rathaussaal.

Professor Dr. Ulrich S. Schubert hebt die große Anerkennung der Internationalen Jungen Orchesterakademie hervor.
Bürgermeister Rainer Rewitzer ist überzeugt, dass die Internationale Junge Orchesterakademie auch über das 25jährige Jubiläum hinaus ihren Fortbestand haben wird.
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