Der Festgottesdienst zum Kreuzbergfest am gestrigen Sonntag war in der Stadtpfarrkirche. Pater Reinhold Schmitt gab in seiner Begrüßung der Sonne die „Schuld“ an der Verlegung des Gottesdiensts. „Die wärmenden Strahlen haben ihr gefehlt“, meinte er. Festprediger Pater Josef Prinz vom Orden des heiligen Franz von Sales, Eichstätt, sprach über die Bedeutung des Kreuzes mit dem gekreuzigten Jesus Christus. Das Kreuz versinnbildliche die große Liebe der Menschen durch Jesus, sei aber auch das dauerhafte Symbol für alle Gegensätze der Welt.
Er zitierte die Erzählungen der Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. In deren Betrachtungen werde das Kreuz als Botschaft der Gewaltlosigkeit Jesu genannt, als Verkörperung des Sieges des Erlösers über die Mächte der Finsternis, als Ausdruck der Bedrängnis und als Blick nicht endend mit Leid oder Schmerz, sondern als Geschenk der größtmöglichen Liebe durch Jesus Christus. Der Pater bezeichnete in seiner Predigt das Kreuz als Symbol auf Dauer für alle Gegensätze der Welt. Unabhängig der Betrachtungsweise würden die Christen mit dem Kreuz immer die Gefühle des Unverständnisses und zugleich auch das Gefühl der größten Liebe verbinden, sagte der Geistliche. Wenngleich die Frage nachdem "Warum" immer wieder aufs Neue gestellt werde, habe das Fest der Kreuzerhöhung seine uneingeschränkte Berechtigung, weil sich die Christen darauf verlassen könnten, dass Jesus als „grenzenlos-liebender“ Gott alles gut gemacht habe.














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