Spätsommerliches Wetter wie aus dem Bilderbuch bescherte dem Kreuzbergfest am Sonntag großen Erfolg. Temperaturen um 20 Grad Celsius weckten bei den Gästen, auch aus benachbarten Gemeinden, die Lust, ihre Runden in Pleystein zu drehen – und das mitunter mehrmals.
Glaube und Kreuzbergfest gehören seit jeher zusammen. Nach der Lichterprozession am Samstagabend rund um das Pleysteiner Wahrzeichen, den Rosenquarzfelsen, bildete der Gottesdienst am Sonntagmorgen am Kreuzberg-Freialtar den kirchlichen Höhepunkt. Festprediger war Dr. Martin Seiberl, Hochschulpfarrer in der Katholischen Hochschulgemeinde an der Universität Regensburg.
Bereits seit einiger Zeit hatten die etwa 40 Händler auf dem Marktplatz ihre Stände aufgebaut und warteten auf Kunden. Diese hatten oft die sprichwörtliche „Qual der Wahl“, als sie in der „Budenstadt“ nach schönen Dingen und Schnäppchen suchten.
Das vielseitige Angebot umfasste unter anderem Dekorationen für Zuhause, Bioprodukte, Haushalts- und Lederwaren sowie Modeschmuck. Hungrig musste natürlich niemand den Heimweg antreten. Zur Tradition gehörten dabei „Original Pleysteiner Rosswürste“. Wer etwas Besonderes suchte, war beim Flohmarkt des Museums-Arbeitskreises im ehemaligen Kaufhaus Schopper bestens aufgehoben.
Vor allem die Kinderaugen strahlten mit der Sonne um die Wette. Ob Spielsachen oder etwas Süßes: Viele Mädchen und Jungen gingen mit einem neuen Spielzeug nach Hause oder genossen Leckereien.
Das Rahmenprogramm des Kreuzbergfestes konnte sich ebenfalls sehen und hören lassen. Viel Beifall erhielt zum musikalischen Auftakt Gitarrist Mathias „Lemmy“ Kiener. Das galt auch für die Stadtkapelle Pleystein um Markus Schulz, die mit dem Glockenschlag um 13 Uhr ihren Auftritt eröffnete, sowie für die Bambini der Prinzengarde Pleystein.



















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