Papierrosen werden daraus seit vielen Jahren gemacht, damit die Katholische Jugend mit diesem „Arbeitsmaterial“ den Prinzenwagen für den Faschingszug gestalten kann.
Für diesen Pleysteiner Frauenkreis gehört schon fast zur Tradition, mit dieser Arbeit die Katholische Jugend zu unterstützen. Wer noch im Berufsleben steht, aber trotzdem helfen möchte, kommt mal an einem freien Nachmittag vorbei oder leistet seinen Beitrag mit Heimarbeit. Das Motto des Prinzenwagens ist wie immer nicht bekannt. Das ist in diesem Jahr nicht anders, nur soviel ist durchgesickert, dass die Geschichte, die auf dem Prinzenwagen erzählt werden soll, aus der Prinzessin noch was ganz Besonderes macht.
Das alles ist für den Damenkreis im Hotel „Regina“ fast schon unerheblich, weil dort über kommunales Geschehen gesprochen wird, auch Geschichten von früher ausgetauscht werden. Und gerade das macht für die Frauen das Blumenbinden so attraktiv, weil Unterhaltungen in so großer Runde selten geworden sind. Um 14 Uhr beginnen die Pleysteinerinnen mit ihrer Arbeit, die nach 17 Uhr endet. Üblich ist auch, dass der Freitagnachmittag „arbeitsfrei“ ist. Gegen 15.30 Uhr servieren Lotte Hartwig oder Kathrin Hartwig zur Stärkung einen Kuchen. Danach geht die Arbeit wieder. Dann wieder gefaltet und gezupft „was das Zeug hält“. Angeblich werden heuer nur 8000 Papierrosen benötigt, aber das kann sich erfahrungsgemäß bis zur Fertigstellung des Prinzenwagens erhöhen.
Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang besuchte die Runde der hilfsbereiten Damen, die allesamt wissen, dass der Prinzenwagen, gebaut mit ihren Papierrosen, alljährlich der Mittelpunkt des Faschingszugs ist. Andrea Lang spendierte eine Runde Sekt und beteiligte sich dann mit ihren flinken Fingern an der Arbeit. Tags danach schaute auch Faschingsprinzessin Alexandra II. vorbei und hatte für die Frauen viel Kuchen mitgebracht.
Die Tradition der Besuche setzen bis zum Ende des „Falten und Zupfens“ Bürgermeister Rainer Rewitzer, Altbürgermeister Johann Walbrunn und Vertreter der Katholischen Jugend fort, die der Frauenrunde für die uneigennützige Arbeit danken. Die Bitte geht aber an alle Pleysteiner, unabhängig vom Wetter den Faschingszug am 3. März, 14 Uhr, auf dem Marktplatz oder auf Weg durch die Altstadt zu besuchen, um damit auch den Helferinnen, vor allem aber der Katholischen Jugend fürs Bemühen um die Aufrechterhaltung der Tradition des Faschingszuges ein Zeichen des Dankes zu geben.



















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