„Mein Pleystein“: Das Jahresmotto des Pleysteiner Stadtmuseums verspricht ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten. „Das zieht sich durch das ganze Jahr“, erzählen Christa Walbrunn und Grete Reger vom Museums-Arbeitskreis im Gespräch mit Oberpfalz-Medien.
Vernissage am Sonntag
Das Stadtmuseum muss die Aktionen nicht allein bewältigen. Der Fotoclub Pleystein steht als Kooperationspartner bereit, wie schon mehrfach in den vergangenen Jahren. „Das machen wir natürlich sehr gerne“, freut sich Alois Hubmann auf die Vernissage am Sonntag, 1. März. Beginn ist um 17 Uhr.
„Wir präsentieren einen großen Querschnitt von Motiven, ob in Farbe oder Schwarz-Weiß“, kündigt der stellvertretende Vorsitzende an. Er ist überzeugt: „Das wird sicher eine interessante Entdeckungsreise durch das gesamte Stadtgebiet.“
Das Motto „Mein Pleystein“ markiert für den Fotoclub auch den Start in die Saison 2026. Vorsitzender Martin Grötsch und viele Mitglieder bereiten derzeit mit vollem Einsatz die Eröffnung der Ausstellung vor. Sie überlassen dabei nichts dem Zufall.
38 Bilder zeigen einen Mix aus verschiedenen Bereichen. „Es sind sowohl Stadtansichten als auch Detailaufnahmen von Gebäuden zu sehen“, sagt Hubmann. „Dazu kommen auch Landschaftsaufnahmen oder Bilder mit Tieren.“ Und aus Sicht von Enslein „sollte ein Einheimischer durchaus einmal als Tourist durch die Stadt gehen. Dann nimmt man sicher viel mehr wahr“.
Herbert Hanauer bezeichnet Schwarz-Weiß-Bilder als eine „andere Fotowelt“. Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Da bin ich wohl einer der letzten Mohikaner.“ Die Ausstellung bietet Beispiele dafür.
Alte Kameras zur Ansicht
Dass die Digitalfotografie längst Einzug gehalten hat, ist nichts Neues. Umso interessanter ist das Angebot des 1973 gegründeten Fotoclubs, alte Kameras von Herbert Hanauer und dem langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Franz Schaller auszustellen. Laut Hanauer sind darunter unter anderem eine Lochkamera und eine Plattenkamera.
„Wir möchten den Fotoclub noch bekannter machen und das Interesse an der Fotografie wecken“, rührt Hubmann auch etwas die Werbetrommel. Er verweist auf drei Vorträge in diesem Jahr. Auch Aktionen für Kinder, auch während der Ferien, sind im Programm.
„Die Zusammenarbeit mit dem Fotoclub hat sich längst bewährt“, stimmen Christa Walbrunn und Grete Reger überein. Neben der Vorstandschaft um den Vorsitzenden Martin Grötsch und seinem Stellvertreter danken sie allen, „die sich für die Vernissage voll ins Zeug legen“.
Ein großes Lob zollen sie auch den Bildautoren Anita Becker, Thomas Enslein, Martin Grötsch, Tanja Grötsch, Herbert Hanauer, Lena Held, Alois Hubmann, Helmut Luckhardt, Maria Maresch, Reinhold Schulz und Johannes Wittmann. Die Ausstellung ist übrigens bis zum 31. Dezember geöffnet.
Informationen im Internet unter:



















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