08.07.2020 - 15:24 Uhr
PleysteinOberpfalz

Nähe zur Natur wiederbeleben

Die „Urkind Kinder-Kreativ-Werkstatt Wald und Natur“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche wieder näher an die Schönheit und Stärke des Waldes und der Natur heranzuführen. Nun gastiert sie in Pleystein.

Petra Wurdack als lustige Waldschratin Pimpernella Pumpelsack auf dem Kreuzberg.
von Autor TUProfil

In den Kursen, Projekt- und Einzelarbeiten geht es darum, das Leben Wald und Natur spielerisch zu erleben, mit dem Herzen wahrzunehmen, aufzutanken und davon zu lernen. Von einer Kollegin aus Waldsassen hat die Leiterin des hiesigen Kindergartens St. Elisabeth, Schwester Maria Fuchs, von der Existenz dieses in Pöhl/Fischen am Ammersee beheimateten mobilen Geschichtentheaters erfahren. Sie nahm sogleich Verbindung mit der Betreiberin dieser Kreativwerkstatt Petra Wurdack auf und vereinbarte mit ihr ein Gastspiel in der Rosenquarzstadt.

Gesponsert wurde dieser Auftritt von zwei Gönnern des Kindergartens mit ansehnlichen Geldspenden. Da sich der Kreuzberg auch für solche Aufführungen mit seiner Idylle geradezu anbietet, war die Frage, wo diese Aktion stattfinden soll, schnell geklärt. Bei herrlichem Sommerwetter hieß Wurdack am Fuße des ehemaligen Schlossberges 45 erwartungsvoll dreinblickende Mädchen und Buben sowie deren Erzieherinnen willkommen. Als lustige Waldschratin „Pimpernella Pumpelsack“ verkleidet machte sie sich mit ihnen auf den Weg hinauf zum Plateau des Rosenquarzfelsens.

Aufgeteilt in drei Streckenetappen erzählte sie ihren kleinen und großen Zuhörern magische Geschichten und Geheimnisse aus dem Wald. Breiten Raum nahm hier das Märchen von Hugo und den sprechenden Steinen ein. Dabei machte Wurdack die Kleinen mit den Besonderheiten von Steinen vertraut, die die Kinder zuvor gesucht hatten. Die weiteren Beiträge handelten von Handpuppen und von zauberhaften Baumwesen. Für die musikalische Untermalung zwischendurch sorgte Erzieherin Beate Schuch mit ihrer Posaune. Die märchenhafte Exkursion endete wieder am Stadtweiher, wo in der Parkanlage noch ausgiebig Brotzeit gemacht wurde. Schwester Maria Fuchs war voll des Lobes über die Gestaltung der zweieinhalbstündigen traumhaften Darbietung „voller Poesie, Magie, Phantasie zum Mitmachen“ durch Petra Wurdack, die von ihrem begeisterten Publikum zum Abschluss viel Beifall erhielt.

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