Einstimmig beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstagabend das Verfahren mit der erneuten Auslegung der Planunterlagen unter Berücksichtigung der bisherigen Äußerungen der Träger öffentlicher Belange fortzuführen.
Dem Beschluss ging die knapp halbstündige Vorstellung der Einwendungen und Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange durch Geschäftsleiter Günter Gschwindler voraus. Während der ersten Auslegung der Planunterlagen waren von privater Seite aus keine Einwendungen vorgebracht worden.
Auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung standen auch eine Vielzahl von privater Bauanträge, für die vom Stadtrat jeweils einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde. Im Einzelnen waren dies der Antrag auf Baugenehmigung von Stephanie und Markus Friedl für die Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück Amselweg 1. Die Firstrichtung des Hauses ist den bestehenden Gebäuden angepasst.
Auf dem Grundstück der Tagespflege „Herbstsonne“, Anton-Wurzer-Straße 26, soll eine Abstellhalle errichtet werden. Für dieses Gebiet besteht ein vorhabenbezogener Bebauungsplan, die Höhe des geplanten Gebäudes verhindert aber die Durchführung des Freistellungsverfahrens für das jetzige Vorhaben. In jedem Fall wird die Abstellhalle innerhalb der Baugrenzen des Bebauungsplanes errichtet.
Bei Antrag auf Baugenehmigung für den Ausbau des Dachgeschosses des bestehenden Gebäudes auf dem Grundstück Bartlmühlweg 5a durch Josef Schneider ergeben sich keine wesentlichen Änderungen am Bestand.
Keine Probleme gab es auch beim Bauantrag für den Anbau eines Rinderstalles durch Josef Frischhholz, Burkhardsrieth 5. Es handelt sich um die Erweiterung der Hauptstallung. Der gleiche Antragsteller will einen Kälberstall errichten. Der Stall wird eine Gesamtlänge von 24 Metern bei einer Breite von 20,25 Metern und eine maximale Höhe von 6,33 Metern haben. Auch hier sah der Stadtrat keinerlei Probleme.
Für die Errichtung eines Betriebsgebäudes auf dem Grundstück Vöslesrieth 29, reichte Herbert Stahl einen Tekturplan ein. Das Gebäude besteht bereits, es wurde gegenüber der früheren Planung nur zwei Meter nach Süden verschoben.
Bürgermeister Rainer Rewitzer sprach den Mitarbeitern des Bauhofes und den beauftragten Firmen den Dank für die gute Umsetzung des Winterdienstes aus. Deutlich verwies das Stadtoberhaupt auf das Problem der parkenden und die Räumung behindernden Fahrzeuge. Obwohl auf den jeweiligen im Eigentum stehenden Grundstücken genügend Parkraum vorhanden wäre, würden einige Haus- und Fahrzeugbesitzer den Straßenrand als Parkraum bevorzugen. Die Fahrer der Räumfahrzeuge seien deshalb angewiesen, davon entsprechende Fotodokumentationen zu fertigen.


















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