03.03.2019 - 17:58 Uhr
PleysteinOberpfalz

Pleysteiner Faschingszug dichtet "KremaVOHrium"

Immer mehr Gäste und Gruppen kommen ins "Pulverland" zum Faschingszug. Da reihen sich Gartenzwerge an Cordula Grün, und auch die Kommunalpolitik wird nicht vergessen.

von Walter BeyerleinProfil

Der Pleysteiner Faschingszug am gestrigen Sonntagnachmittag, organisiert von der Katholischen Jugend, zeigte sich den mehreren Tausend Besuchern in einer Rekordlänge. Rund 30 Fußgruppen und 19 Motivwagen sorgten für eine einmalige Farbenpracht. Immer mehr Gruppen scheuen auch weite Anfahrtswege zum Pleysteiner Faschingzug nicht. „Absoluter Wahnsinn“, meinte Bürgermeister Rainer Rewitzer als die närrische Karawane zum zweiten Mal beim Rathaus vorbeizog. Da war Cordula Grün gleich zweimal vertreten, 101 Dalmatiner waren dabei und die „Renner Mädls“ mit ihren Motorrollern als „heiße Öfen“. Alice im Wunderland brachten die Theaterfreunde in die Stadt, da marschierten am Tag die mit der Nacht vertrauten Fledermäuse mit, Peter Pan war mit seiner Crew vertreten, und den Abschluss machten die „Herzköniginnen“.

Der Prinzenwagen mit dem Motto „Frozen“ stand im Blickpunkt der Besucher. Das Prinzenpaar René I. und Alexandra II. fand seinen Platz auf einem riesigen Schlitten, der von zwei Rentieren gezogen wurde. Die Schlümpfe und Asterix und Obelix fuhren mit. Die Feuerwehr aus Stadlern hatte einen „Saustall“ dabei, der Fordclub zeigte sich als „Gartenzwerge“, der Burschenverein Dietersdorf lud zum „Après Ski“ ein, die Perchten der "Pfreimder Wolddeifl" kamen per Wagen und zu Fuß, und die Jugendkultur Tännesberg zeigte echtes „Jagdfieber“.

Doch auch die Kommunalpolitik wurde von den Narren nicht vergessen. Bei „Pleystein 2030“ wird es laut Meinung der Enslein-Haberkorn-GmbH auch die „Kleine Freiheit“ geben, auf der Damen am Treffpunkt „Rotes Herz“ ihrer „Arbeit“ nachgehen werden. Mit viel Schwung drehten sie sich am Laternenmast mit dem roten Herzen. Der Faschingsverein Waidhaus sandte einen närrischen Gruß nach Vohenstrauß und freute sich per Gedicht, dass jetzt das Krematorium nicht gebaut wird und die Luft rein bleibt.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.