Kann der Schützenverein 1516 Pleystein noch vor seiner endgültigen Auflösung gerettet werden? Wenn es nach dem Interesse der Mitglieder an der außerordentlichen Mitgliederversammlung geht, ist das ein klares Nein. Sieben Mitglieder waren zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am frühen Samstagabend gekommen.
Gauschützenmeister Stefan Brandmiller bedauerte das Desinteresse der Mitglieder. Ein Wegfall des Vereins sei ein großer Verlust für den Schützengau aber auch für die Stadt. Unabhängig von dieser Einschätzung zeigte der Gauschützenmeister den Weg zur Auflösung eines Vereins auf. Dafür müsse aber eine ausnahmslos mit diesem Tagesordnungspunkt bezeichnete Versammlung stattfinden. In jedem Fall komme das Amtsgericht auf den Verein zu, um einen kommissarischen Vorstand einzusetzen, was wahrscheinlich Erste Schützenmeisterin Annelie Stahl werde.
Pleysteins Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang dankte Stahl dafür, dass sie im Jahr 2015 die Führung des Schützenvereins „aus der Not heraus“ übernommen habe. Beim Tagesordnungspunkt Neuwahlen fragte der Gauschützenmeister wieder nach der Bereitschaft zur Übernahme des Amtes des Ersten Schützenmeisters. Doch die Meldung blieb aus, feststand nur, dass die Mitglieder, die sich bereits bei der ersten Versammlung zur Übernahme eines Amtes erklärten, weiter zu ihrem Wort stehen.
Im Lauf der Diskussion schließt Stahl einen Zusammenschluss mit anderen Schützenvereinen aus, weil von dieser Seite auch kein Interesse bestehe. Jetzt wartet der Schützenverein auf den Brief vom Amtsgericht, Registergericht, mit dem Vorgabe über das weitere Vorgehen.












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