Am Mittwochnachmittag wurde Albert Schopper auf dem Pleysteiner Friedhof beerdigt. Der über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Bürger wurde am 20. November 1935 als zweites Kind der Eheleute Amalie und Theodor Schopper geboren. Rosi, seine ältere Schwester, war bereits 1980 gestorben. Schopper besuchte nach der Volksschule die Handelsschule Weiden. Anschließend arbeitete er im elterlichen Geschäft am Pleysteiner Marktplatz. 1960 übernahm er es nach schwerer Erkrankung von Mutter Amalie Schopper. Mit Ehefrau Elfriede, die er 1962 heiratete, baute er das Geschäft zu einem bekannten Kaufhaus aus. In der Ehe wurden die Kinder Stefan, Sabine und Susanne geboren. Schopper verband mit den beiden Enkeln Nina und Philipp eine besonders innige Beziehung. Nach zwei Schlaganfällen hatte er sich wieder recht gut erholt, als ihn eine schwere Krankheit zwang, sich ab dem Jahr 2011 immer mehr aus dem Geschäft zurückzuziehen. In den letzten Jahren lebte er zurückgezogen und konnte sein Haus nicht mehr verlassen. Dennoch war der Verstorbene immer am Weltgeschehen interessiert und informierte sich mit Heimatzeitung und Fernsehen. Viele Pleysteiner, die einst den Kindergarten St. Elisabeth besuchten, erinnern sich vielleicht noch an die Schokoosterhasen und Nikoläuse aus dem Kaufhaus Schopper. Der Verstorbene hatte sich aber auch dem Tierschutz verschrieben. Am Silvestertag musste Albert Schopper ins Krankenhaus Weiden, wo sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechterte. Am Montag nach dem Empfang der Sterbesakramente starb er friedlich im Kreis seiner Familie. Nach dem Requiem in der Stadtpfarrkirche mit Stadtpfarrer Pater Hans Ring sprach Sepp Hartung einen Nachruf für den TSV Pleystein. Der Kirchenchor begleitete das Requiem und die Beisetzung.
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