Am 3. Dezember verstarb Barbara Hafner, in der Rosenquarzstadt als „Hafner Betty“ bekannt. Die Verstorbene wurde am 14. April 1933 als zweites von sechs Kindern der Eheleute Ludwig und Barbara Müller am Unterfahrenberg geboren. Die Volksschule besuchte sie in Oberbernrieth. Anschließend arbeitete sie in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben, aber auch auf dem elterlichen Hof mit.
Am 26. September 1959 schloss sie mit dem Schmied und Landwirt Alois Hafner in Pleystein den Bund fürs Leben. Aus der Ehe gingen die Kinder Konrad, Franziska und Anna hervor. Barbara Hafner war trotz ihrer Aufgaben als Hausfrau, Mutter und Bäuerin noch eine Zeit lang bei der Firma Grundig beschäftigt. Vor allem aber liebte sie die Arbeit in der Natur mit ihren Tieren. Als Ehemann Alois krankheitsbedingt in der Landwirtschaft nicht mehr so kräftig mitarbeiten konnte, führte sie die Landwirtschaft fast im Alleingang bis ins hohe Alter.
Ihr ganzer Stolz waren ihre drei Enkelkinder Harald, Martin und Tobias, die sie über alles geliebt hat und für die sie immer die „beste Oma“ war. Mit dem Tod von Ehemann Alois am 18. Februar 2002 traf Barbara Hafner ein schwerer Schicksalsschlag. Auch ihre vier jüngeren Geschwister sind der jetzt Verstorbenen in die Ewigkeit vorausgegangen. Am schlimmsten aber war der Tod von Sohn Konrad vor fünf Jahren. Kraft schöpfte Barbara Hafner aus ihrem starken Glauben an Gott. An der Fußwallfahrt nach Altötting nahm sie 27 Mal teil.
In den letzten Jahren nahmen die körperlichen Gebrechen zu, so dass Tochter Anna sie zu sich nach Hause holte. Dort und auch bei örtlichen Pflegediensten wurde Barbara Hafner liebevoll umsorgt. Von einem Sturz im September konnte sich die jetzt Verstorbenen aber nicht mehr erholen. Im Klinikum Weiden empfing Barbara Hafner die Krankensalbung und nahm Abschied von ihrer Familie.













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