Pleystein
17.12.2019 - 09:42 Uhr

Ein Über-Flieger mit der Kamera

Unter dem Motto „Zuschauen, Entspannen, Genießen“ zeigte Heinrich Flieger den Mitglieer des Fotoclubs beim Monatstreff seine Bilder von Schottland. Flieger ist bekannt für seine bis ins letzte Detail ausgearbeiteten Präsentationen.

Heinrich Flieger hat den Blick für das Besondere, hier der Glennfinnan Viadukt. Bild: Heinrich Flieger
Heinrich Flieger hat den Blick für das Besondere, hier der Glennfinnan Viadukt.

Auch dieses Mal war es ein Vortrag der Superlative. Eine perfekt geplante Reise mit geführtem Tagebuch, das auch die täglichen Ausgaben beinhaltete, untermalt mit der passender Musik, so startete Flieger seine Leinwandtour mit Bildern, die immer das gleich Format hatten. Fünf Wochen war Flieger allein in Schottland unterwegs und legte 6375 Kilometer mit dem Wohnmobil zurück. Die teuerste seiner gesamten Ausgaben waren die Benzinkosten.

Von Wurz, seinem Heimatort, startete Flieger bis zur luxemburgischen Grenze. Den nächsten Tag ging es mit der Fähre nach Dover und weiter bis nach Melrose Abbey, alles durch beindruckende Bilder dokumentiert. Da Melrose Abbey eingerüstet war, fuhr er gleich weiter nach Devils Pulpit, der "Aussichtskanzel des Teufels". "Der Abstieg in diese enge Schlucht war nicht ganz ohne, aber was einem dann an Fotomotiven erwartete, war die Anstrengung wert", so Flieger. Weiter ging es zum Glen Coe mit atemberaubenden Schnappschüssen von Wasserfällen und Natur pur.

Dazwischen immer wieder das Problemwetter in Schottland, nämlich viel Regen, so dass manche Aufnahmen buchstäblich ins Wasser fielen, da keine oder zu wenig Stimmung aufkam. So fuhr Flieger weiter zum Glen Etive. Hier blieb er einen ganzen Tag und brachte viele schöne Bilder von der Landschaft und auch von Wildwasserfahrern mit, wie sie die Wasserfälle hinuntersausen - Aufnahmen, von denen viele Fotografen träumen.

Nächstes Fotoziel war der Glennfinnan Viadukt, wo der Harry-Potterzug darüber fährt, eine Mussaufnahme, wo er nicht alleine wartete, bis der Dampfzug kam. Am nächsten Tag war die Eigolbucht geplant. Hier war das Wetter besser, und es kam sogar kurz die Sonne durch. Einige großartige Aufnahmen gelangen dem Nikonfotografen. Es folgten immer wieder farbenprächtige Natur- und Landschaftsaufnahmen, die zum Entspannen einluden. Einer der nächsten Stopps war der Trumpan Friedhof, ein sehr alter schöner Friedhof.

Das Wetter und die Stimmung passten, sodass die Zuschauer beeindruckende Bilder mit Sonnenuntergang genießen konnten. Ein weiterer Höhepunkt seiner Reise waren Affric Glen und Uquard Castle Loch Ness mit 20 Kilometer Landschaft pur. Es folgten Bilder von der Old Pack Horse Bridge, ebenfalls ein lohnendes Motiv.

Über Balmoral Castle und Dunotter Castle reiste der Weltenbummler weiter nach Edinburgh, eine sehenswerte Stadt, aber total überlaufen, so dass ein vernünftiges Fotografieren nicht möglich war. Über Dover kehrte Flieger wieder zurück in die Heimat.

Bei den Bildern des Monats war das Thema frei. Sabine Fehn, Maria Maresch, Heinrich Flieger, Helmut Luckhardt, Hans Gmeiner, Max Striegl, Christian Höllerer, Franz Schaller, Georg Birner, Thomas Enslein, Alois Hubmann sowie Reinhold Schulz zeigten ihre neuesten Aufnahmen.

Der Bow Fiddle Rock ist ein Muss für Fotografen, die in Schottland unterwegs sind. Bild: Heinrich Flieger
Der Bow Fiddle Rock ist ein Muss für Fotografen, die in Schottland unterwegs sind.
 
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