Den Anfang machte eine 47-Jährige, die als Beifahrerin in einem Lieferwagen unterwegs war, als die Beamten ihre Ausweisdaten überprüften. Wie die Bundespolizei Waidhaus berichtet, stießen sie dabei auf zwei Haftbefehle: Die Frau hatte weder ihre 700 Euro-Geldstrafe wegen eines Diebstahls gezahlt, noch sich - wegen kleinerer Delikte - in Untersuchungshaft begeben. Die Beamten verhafteten die Frau.
Ähnlich bei einem 37-Jährigen, den die Polizisten in den frühen Nachtstunden verhafteten. Er hatte eine 1200-Euro-Geldstrafe wegen Verstößen gegen das Anti-Doping-Gesetz nicht gezahlt. Weil er auch diesmal nicht nicht zahlen konnte, wartet er nun im Gewahrsamsraum der Bundespolizei Waidhaus auf seine Einlieferung in die JVA. Für 40 Tage Ersatzfreiheitsstrafe muss er seine Reise nach Frankreich unterbrechen. Zwei weitere Verhaftungen folgten in der Nacht.
Der einzige, der wieder auf freien Fuß kam, war ein 33-Jähriger. Der Mann war wegen Insolvenzverschleppung, unterlassener Bilanzierung und Bankrott zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er nur zum Teil bezahlt hatte. Diesmal konnte er die fehlenden 1000 Euro aufbringen und so der Ersatzfreiheitsstrafe von 26 Tagen entgehen.













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