23.08.2021 - 12:57 Uhr
PleysteinOberpfalz

Wasser, Sand und Sonnenblumen: Mario und Stefanie haben geheiratet

Die gemeinsame Leidenschaft für Pferde und Reisen brachte beide näher. Nun gaben sich Mario Riedel und Stefanie Mandry das Ja-Wort.

Steckenpferde und Sonnenblumen – das frisch getraute Paar Mario und Stefanie Riedel ging freudestrahlend durch das bunte Spalier.
von Walter BeyerleinProfil

Mario Riedel und Stefanie Riedel schlossen am Samstag in der Pleysteiner Kreuzbergkirche vor Gott den Bund fürs Leben. Stadtpfarrer Pater Hans Ring traute das Paar. Mario Riedel, 25-jähriger Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens und Stefanie Mandry, 24-jährige hauswirtschaftliche Hilfe bei der Caritas und Reitlehrerin mit jetzigem Wohnsitz in Pleystein, lernten sich im Juli 2016 beim Treffen mit einer Freundin kennen und haben sich dann nicht mehr aus den Augen verloren.

Großen Anteil hatte dabei die Begeisterung Mario Riedels für Pferde, so dass der Bräutigam sogar auf der Stute seiner jetzigen Frau das Reiten erlernte. Damit entwickelte sich auch zunehmend die Leidenschaft Stefanie Riedels zum Reitunterricht, dem immer mehr Kinder folgten. Gleichzeitig erfüllte sich der Jugendtraum der Braut, beruflich mit Pferden arbeiten zu können.

Aber auch das Reisen verbindet das Brautpaar. Im Jahr 2019, hoch oben auf dem Eiffelturm in Paris, machte Mario Riedel seiner Braut den Heiratsantrag. Die Eindrücke bei einer Reise an die Nordsee 2017 haben Mario und Stefanie Riedel nicht mehr los gelassen. Bereits bei dieser ersten Reise fasste das Brautpaar den Entschluss, im Leuchtturm Westerhever in St. Peter-Ording standesamtlich heiraten zu wollen. Doch dann machte Corona einen Strich durch die Rechnung, der Leuchtturm war 2020 mangels umsetzbaren Hygienekonzeptes für die standesamtliche Trauung nicht zugelassen. Auch für dieses Jahr konnte keine sichere Zusage gegeben werden.

Nach umfangreichen Recherchen blieben Mario Riedel und Stefanie Mandry schließlich auf der Nordseeinsel Pellworm hängen, wo sich der Rungholtturm als passende Alternative anbot. Mitten im Wattenmeer ließ sich dort auch das Hygienekonzept umsetzen. Am 14. August 2021 fand dort die standesamtliche Trauung mitten im Meer, begleitet von Wellenrauschen und dem peitschenden Wind statt.

Stadtpfarrer Pater Hans Ring nannte in seiner Ansprache das Anstecken der Ringe und das Einander-Reichen der Hände die zentralen Zeichen der Trauung. Die Ringe sollen täglich das Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln, sagte der Stadtpfarrer. Nach dem Gottesdienst standen Arbeitskollegen des Brautpaares Spalier. Passend zur Sehnsucht des Paares nach die Nordsee dürften sie in ein Glas blauen Sand, Symbol für das Wasser, hellen Sand als Symbol für den Strand, einfüllen und die nachfolgende Verbindung von „Wasser und Sand“ beobachten. Die Mitglieder der Reitschule grüßten das Brautpaar mit kleinen „Steckenpferden“.

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Zur Erinnerung an die kirchliche Trauung durfte das Brautpaar blauen Sand als Symbol für Wasser und hellen Sand als Symbol für den geliebten Nordseestrand in ein Glas einfüllen.

 

 

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