Pleystein
11.06.2018 - 14:20 Uhr

„Wiener Schmääh“

„Von der Oberpfalz auf die große Bühne“ – das ist der Traum, den sich Christoph Baierl mit seinem Programm erfüllt.

Christoph Baierl in der Unterkirche. bey
Christoph Baierl in der Unterkirche.

(bey) In der Pleysteiner Unterkirche, dem „schönsten Fleckchen der Erde“, wie Baierl in seinen Begrüßungsworten sagte, ließen sich am Freitagabend rund 50 Besucher von dem Sänger in Richtung Wien, besonders aber in die Welt des alten Schlagers, entführen. "Sozusagen aus der tiefsten Oberpfalz über die Donau in die Walzerstadt."

Passend dazu sang Baierl vom „Wein, der an der Donau blüht“, um dann an „das Fräulein Gerda“ zu erinnern. „Ich hab das Fräulein Helen baden seh´n“, folgte, bevor der Akteur mit seinem „Kein Schwein ruft mich an“ von Max Raabe in die Neuzeit zurückkam. Und Baierl zeigte den Besuchern mit seinen Liedern auf, dass es diese Musik mit ihren ureigenen Rhythmen, den eigenwilligen Texten und dem besonderen Klang „nur einmal gibt“.

Dazu hat er passend zu den Liedern seine eigene Anmoderation, empfiehlt den Herren im Raum den Damen Blumen zu schenken, bevor es zu spät ist. Nach dem „Abschied von Wien“ gibt es als Zugabe die „Kleine Kneipe“ und für die Männer mit dem Lied „Ich fahr' mit meiner Klara in die Sahara“ einen nicht ernst zu meinenden Rat, wie man eine Frau verschwinden lassen und dabei selbst noch in den Genuss der Lebensversicherung kommen kann. Hans-Joachim Grajer begleitete einfühlsam und perfekt am Piano.

Christoph Baierl in der Unterkirche. bey
Christoph Baierl in der Unterkirche.
Christoph Baierl in der Unterkirche. bey
Christoph Baierl in der Unterkirche.
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