Das Viertagefest wird auf dem Sportplatz an der Kreisstraße nach Lohma unterhalb der Zottbachtalschule ablaufen. Als Patenverein konnte die Feuerwehr Waidhaus gewonnen werden, als Ehrenpatenvereine die Feuerwehr Weiden und die Feuerwehr Etting. Als Schirmherr fungiert Bürgermeister Rainer Rewitzer, Ehrenschirmherren sind Stadtpfarrer Pater Hans Ring, Landrat Andreas Meier und Altbürgermeister sowie Ehrenbürger Johann Walbrunn.
Erworben werden kann in verschiedenen Geschäften sowie Behörden und per Hausverkauf durch die Festdamen auch die 300-seitige Festschrift, die neben zahlreiche Abhandlungen aus der Geschichte der Stützpunktfeuerwehr viele historische und aktuelle Bilder nebst weiteren interessanten Dokumentationen aus der Stadtchronik und vieles mehr enthält. Darunter befindet sich auch ein Auszug aus einem umfassenden Bericht von 1939 bis 1945 über die Tätigkeit der Feuerwehr Pleystein, aufgezeichnet von Ex-Kreisbrandinspektor Johann Strigl (1896-1974).
So wurden im Laufe des Zweiten Weltkrieges immer mehr Kameraden zur Wehrmacht einberufen, sodass man sich gezwungen sah, 14- bis 16-jährige Burschen auszubilden und in die Feuerwehr einzureihen. So kam es damals, am 1. Mai 1942, zur Gründung der späteren ersten Löschgruppe, der Wilhelm Hartung senior, Adolf Zeller, Andreas Rewitzer, Erich Schopper, Hans Zehent, Hans Strigl, Alois Helm, Willi Schopper, Ludwig Gillitzer und Max Herrmann angehörten. Schon damals wurden auf Kreisebene Leistungswettbewerbe durchgeführt, bei denen die Pleysteiner Wehr und auch ihre Jugendtruppe, dem damals vorherrschenden Zeitgeist entsprechend HJ-Feuerwehr genannt, Sieger wurden. Diese zehn Floriansjünger blieben der Wehr zeitlebens treu und nahmen teilweise ab 1960 jahrzehntelane Führungspositionen ein, so Adolf Zeller, Wilhelm Hartung senior, Andreas Rewitzer, Erich Schopper, Hans Zehent, Hans Strigl, Alois Helm und Willi Schopper.
1988 wurden bei einem Kameradschaftsabend Zeller, Hartung, Rewitzer, Erich Schopper, Hans Zehent und Hans Strigl zu Ehrenmitgliedern aufgrund ihrer enormen Verdienste als Aktive mit 45-jähriger Dienstzeit und als Funktionäre zu Ehrenmitgliedern ernannt. Alois Helm und Max Herrmann waren zum damaligen Zeitpunkt bereits verstorben, und Willi Schopper sowie Ludwig Gillitzer waren seit den sechziger Jahren nicht mehr aktiv. Von diesen zehn Kameraden lebt nur noch Ludwig Gillitzer, Jahrgang 1927.













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