27.11.2019 - 17:00 Uhr
PlößbergOberpfalz

Bauarbeiten voll im Zeitplan

Im Frühjahr soll die neue Kläranlage in Betrieb gehen. Die Baustellenbesichtigung nutzten rund 50 Interessierte, um sich auf den aktuellen Stand bringen zu lassen.

Projektleiter Reinhard Renner (Achter von links) vom Ingenieurbüro Miller zeigte den Besuchern bei der Baustellenbesichtigung der neuen Kläranlage den akutellen Stand. Unter den Teilnehmern war neben Bürgermeister Lothar Müller (Achter von rechts) und Dachorganisationsvorsitzendem Markus Preisinger (Dritter von links) der Großteil der Marktratskandidaten der CSU.
von Florian TrißlProfil
Markus Preisinger (links) und Lothar Müller (rechts) bedankten sich bei Reinhard Renner, dass er sich am Samstagnachmittag Zeit genommen hat, um über die Baustelle für den Neubau der Kläranlage zu führen.

Bei der Eigentümerversammlung der Plößberger Gemeinde zum Thema "Neubau der Kläranlage" im Mai diesen Jahres platzte der Kultursaal aus allen Nähten. Bereits im April des Jahres begannen die Bauarbeiten am Standort der bisherigen Kläranlage. Den aktuellen Stand des Neubauprojekts konnten nun alle interessierten Bürger begutachten. Nachdem Bürgermeister Lothar Müller und das Ingenieurbüro Miller bei der Bürgerversammlung erste Zahlen nannten und die Zahlungsmodalitäten vorstellten, waren viele Zuhörer beruhigt über die anfallenden Kosten. "Von den über 900 verschickten Bescheiden gingen aber fast keine Nachfragen und Einsprüche ein", äußerte sich Bürgermeister Müller.

Auch die Baustellenbesichtigung, zu der die CSU-Dachorganisation vergangenen Samstag eingeladen hatte, war gut besucht. Über 50 Besucher informierten sich über den aktuellen Stand. Der Projektleiter Reinhard Renner berichtete, dass die Rohbauarbeiten seit Ende Oktober abgeschlossen sind. Begonnen wurde auf der Baustelle mit dem Neubau des Betriebs- und Verwaltungsgebäudes und den Belebungs- und Nachklärbecken. "Inzwischen sind die Handwerker beim Innenausbau im Gebäude und wir sind im Zeitplan", freut sich der Projektleiter über die Zuverlässigkeit der Firmen, "Wenn das Wetter so bleibt, dann könnten vor Weihnachten alle Arbeiten im Außenbereich, also die Verlegung von Rohrleitungen und Bodenarbeiten, abgeschlossen sein."

Mit einer ersten Inbetriebnahme des 5,5 Millionen Euro teuren Projekts ist bei guter Wetterlage im März 2020 zu rechnen. Wenn der Neubau in Betrieb ist, beginnen die Abrissarbeiten der alten Gebäude. An diese Stelle kommt das neue Regenrückhaltebecken, dass komplett vom Freistaat Bayern finanziert wird. Grund hierfür ist, dass der Standort des alten Beckens von der neuen Umgehungsstraße überbaut wird und daher nicht mehr benutzt werden kann.

"In den Gesprächen zwischen der Gemeinde und dem staatlichen Bauamt konnten ihre Vertreter unserer Meinung nach das Maximum herausholen," bestätigte der Projektleiter die gute Arbeit des Bürgermeisters und der Verwaltung. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Ende 2020 zu erwarten.

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